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Der Jagd ein Gesicht geben
Die Jagd verursacht
Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Der
Jagd ein Gesicht geben
Initiative „Schonzeit
für Füchse“
Der Jagd ein Gesicht geben
Jagd - Eine flüchtige Baustellenbesichtigung
Der
Jagd ein Gesicht geben
Über 200.000 Katzen und Hunde werden von Freizeitjägern
getötet
Der
Jagd ein Gesicht geben
Eine Initiative vom Wildtierschutz Deutschland e.V.
Langzeitkampagne;
Verbot des Schächtens und
Akkordschlachtens
Online-Kampagne:
„8hours - Stop long animal transports“
Stoppt
Lebendrupf !
Ein Protestaufruf von Vier Pfoten
CDU/CSU
blockiert Tierschutz für Zirkustiere
Ein Protestaufruf von Vier Pfoten
Betäubungsloses
Schächten wird in der Türkei verboten !
Weihnachten
– Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier als Geschenk!
Grausames Geschäft mit
Affen auf Mauritius
Initiative
für ein Wildtierverbot in
Zirkussen
Massentötung
von
Straßenhunden in der Ukraine
Rumänien
plant Massentötung von
Straßenhunden
Online-Kampagne:
„8hours - Stop long animal transports“
Weihnachten
– Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier als Geschenk!
Online-Protest
für ein Verbot der Haltung
von Wildtieren in Zirkusbetrieben
SAVE THE PETS !
Petition gegen Tierquälerei
„Cyber-Lauf“ nach
Brüssel
Online-Demonstration gegen Tierversuche
Kampagne
der „Ärzte gegen
Tierversuche e.V.“
Stoppt Affenqual in Tübingen!
Robbenjagt
in Kanada
Kampagne
gegen Botox-Tierversuche
Weihnachten
– Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier als Geschenk!
Stopfleber
– Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kämpft gegen diese
Tierquälerei
Die
EU-Chemikalienverordnung (REACH)
Protest
gegen Pelzmod
Urlaubszeit,
eine schlechte Zeit für Haustiere
Schüler
für Tiere
Eine
Initiative der Schüler des Rodenkirchner Gymnasiums
in Köln
DEUTSCHER
BUNDESTAG –
Petitionsausschuss –
Öffentliche Petitionen
Bundesweites
Schulprojekt „tierisch engagiert“
Kein
Geld mehr für den Schlachtviehtransport
Aktionsplan
der Gemeinschaft für den Tierschutz:
Wohlbefinden und Schutz
landwirtschaftlicher Nutztiere
Online-Petition
zur
Legehennen-Haltungsverordnung
Unterschriftenaktion:
Ich kann nicht klagen, vom Deutschen
Tierschutzbund E.V
Aktualisierung
Betreff Kentucky Fried
Chicken
Verbot
der Käfighaltung ab
2007 kommt nicht?
Tierversuche
für Tierfutter
Kampagne um den Tierschutz in der
Verfassung der Europäischen Union zu etablieren
Interessanter Artikel zum Thema
Tierversuche im Greenpeace-Magazin Sep.-Okt. 2003
PETA ruft zum Boykott auf !
Puten aus guten Ställen
Tierschutz
ins Grundgesetz
Schächten von Tieren wurde vom
Bundesverfassungsgericht erlaubt !
“Tierversuchs-Mafia“ plant neue
Massengiftigkeits-Test
Januar 2012
Der Jagd ein Gesicht geben
Die Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Pressemitteilung
vom Wildtierschutz Deutschland e.V.
Nie wurden so viele Wildschweine
geschossen wie im vergangenen Jahrzehnt. Trotz Intensivierung der Jagd
werden die Bestände von Jahr zu Jahr größer. Die
Verantwortlichen scheinen mit ihrem Latein am Ende zu sein … sie
fordern noch mehr zu jagen. Nicht nur die Wissenschaft weiß es
besser – auch einige kritische Jäger: die Nachwuchsschwemme ist
hausgemacht.
Die
Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Seit Jahren wird die Jagd auf Schwarzkittel in Deutschland
intensiviert. Das Credo der offiziellen Organe der Jäger und der
zuständigen Ministerien der Länder lautet: mehr Jagd – so
bekommen wir den Wildschweinbestand in den Griff.
Fehlanzeige, erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz
Deutschland: „Ich vermute, dass Funktionäre in den Verbänden
und Beamte in den Ministerien einfach mit ihrem Latein am Ende sind –
andererseits müssten Ihnen doch mal anlässlich der blanken
Zahlen die Augen aufgehen“. Bei der Anzahl der getöteten
Wildschweine jagt ein Jahresrekord den anderen. Im kontinuierlich
steigenden langjährigen 10-Jahres-Durchschnitt werden inzwischen
fast eine halbe Millionen Wildschweine pro Jahr erlegt. Ein
Großteil übrigens nicht für den Kochtopf, sondern
für die Tierkörperbeseitigung.

Dabei gibt es bei der Jagd auf
Schwarzwild in vielen Gegenden Deutschlands so gut wie keine Tabus
mehr: die Tiere werden ganzjährig bejagt, Schonzeiten sind
aufgehoben, es werden Jungtiere, Alttiere, Leitbachen getötet.
Nachts wird mit Scheinwerfern gejagt, den Wildschweinen wird mit Fallen
nachgestellt und Hundertschaften von Jägern und Treibern
beunruhigen im Rahmen von Drückjagden revierübergreifend das
sich in der Winterruhe befindliche Wild. In Bayern testet man bereits
den Einsatz von Nachtsichtgeräten.
Norbert Happ, der bekannteste deutsche Wildschweinkenner – selber
Jäger – prangert schon 2002 an, dass die Nachwuchsschwemme
hausgemacht sei und für die explosionsartige Vermehrung der
Wildschweine die Jäger selbst verantwortlich seien. „Es gibt
dafür 2 wesentliche Gründe“ erläutert Kauertz „zum einen
die Zerstörung des Sozialgefüges der Borstentiere, zum
anderen die ganzjährige Zuführung von Futtermitteln durch die
Jäger.“
Es werden Tiere aller Altersklassen abgeschossen. Insbesondere der
Verlust von Leitbachen führt zu ungeordneten
Sozialverhältnissen im Schwarzwildbestand und in der Folge dazu,
dass selbst Jungtiere sich vermehren. Begünstigt wird die dadurch
unkontrollierbare Kindervermehrung durch meist illegale
Zufütterung. Untersuchungen der Wildforschungsstelle
Baden-Württemberg ermittelten eine durchschnittliche
Zuführung von 136 kg Futter pro erlegtes Wildschwein – mehr als
das Tier wiegt.
Eine Langzeitstudie von Wissenschaftlern um Sabrina Servanty, die 2009
im renommierten „Journal of Animal Ecology" veröffentlicht wurde,
unterstreicht die Sinnlosigkeit des derzeitigen Jagdgeschehens: Starke
Bejagung führt zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und
stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen. In Gebieten, in denen
wenig Jäger unterwegs sind, ist die Vermehrung der Wildschweine
deutlich geringer, die Geschlechtsreife bei den Bachen tritt
später und erst bei einem höheren Durchschnittsgewicht ein.
Eine Alternative zum hohen Jagddruck könnte die Rückkehr zur
herkömmlichen Ansitzjagd sein, verbunden mit der strikten
Unterlassung jeglicher Fütterung und im Rahmen der üblichen
Jagdzeiten im Herbst. Unterstützen könnte man diesen Weg
mittels Empfängnisverhütung in punktuell kritischen Regionen.
Impfstoffe mit EU-Zulassung, die auch im Hinblick auf die Verwertung
des Wildbrets unbedenklich sind, stehen im Bereich der Nutztierhaltung
bereits zur Verfügung.
Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am
Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086,
lovis.kauertz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de,
www.schonzeit-fuer-fuechse.de
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im
Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken
dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von
der Körperschaftssteuer befreit (vorläufige Bescheinigung des
Finanzamts Bingen-Alzey vom 6. April 2011, Steuernummer 08/667/05226).
Bitte beachten Sie auch die untenstehende Pressemitteilungen vom
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Hier noch einige Links zum Thema Jagd:
Wissenschaft contra Jagd
Initiative
zur Abschaffung der Jagd
pro
iure animals
Zwangsbejagung
ade
Januar 2012
Der Jagd ein Gesicht geben
Initiative „Schonzeit für Füchse“
Pressemitteilung
vom Wildtierschutz Deutschland e.V.
70
Organisationen fordern bundesweite Schonzeit für Füchse
Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter
Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Fortpflanzungszeit werden
sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders intensiv
bejagt. Siebzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und
Tierschutzbereich fordern, Füchsen eine umfassende bundesweite
Schonzeit zuzugestehen.
Etwa 600.000 Füchse werden in Deutschland jedes Jahr erlegt. Der
Rotfuchs ist eine der wenigen einheimischen Wildtierarten, die in den
meisten Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Dabei kommen
auch
besonders umstrittene Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum
Einsatz. Da Fuchspelze kaum noch gefragt sind, werden die meisten
erlegten Füchse kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung
entsorgt.
„Notwendigkeit“ der
Fuchsjagd ist Jägerlatein
Anders als von Jägern behauptet, kann von einer wie auch immer
gearteten Notwendigkeit, Füchse flächendeckend zur
Bestandsreduktion zu
bejagen, keine Rede sein. Die Geburtenrate bei Füchsen passt sich
mit
geringer zeitlicher Verzögerung der Sterberate an – in Gebieten,
in
denen Füchsen intensiv nachgestellt wird, kommen weitaus mehr
Welpen
zur Welt als in fuchsjagdfreien Gegenden. Verluste werden somit rasch
ausgeglichen; die Jagd hat keine nachhaltige Auswirkung auf den
Fuchsbestand. Neben Tier- und Naturschutzorganisationen fordern daher
auch kritische Jäger seit Jahren die Einführung einer
umfassenden
Schonzeit für Füchse. Das Saarland ist dieser Argumentation
im letzten
Jahr bereits mit dem Beschluss einer sechsmonatigen Jagdruhe gefolgt.
Forderung: Schonzeit für
Füchse!
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sich zahlreiche
Initiativen und Verbänden aus dem Natur- und Tierschutzbereich zu
der „Initiative Schonzeit für Füchse“ zusammengeschlossen.
Derzeit unterstützen bereits 70 Organisationen das Mindestziel
einer neunmonatigen Schonzeit für Meister Reineke, und
regelmäßig kommen neue hinzu. Eine gemeinsame Erklärung
auf der Website www.schonzeit-fuer-fuechse.de dokumentiert das Ziel der
Initiative und seine Begründung.
Fuchsjagd ist sinnlose
Tierquälerei
Einen vernünftigen Grund für die derzeitige
rücksichtslose Verfolgung des Rotfuchses, eines intelligenten, mit
Hund und Wolf verwandten Wildtiers, gibt es nicht. Mehr noch -
Fuchsjagd verursacht kaum vorstellbares Tierleid. Ein großer Teil
der von Jägern beschossenen Füchse wird nur angeschossen und
stirbt dann qualvoll an den von Kugel oder Schrot zugefügten
Verletzungen. Bei der Baujagd sollen Füchse mit scharfen Hunden
vor die Flinten wartender Jäger getrieben werden, doch es kommt
oft zu schweren Kämpfen zwischen Hund und Fuchs, mit Verletzungen
auf beiden Seiten. Und Studien zeigen, dass beim Fang von Füchsen
in angeblich „sofort tötenden“ Schlagfallen viele Tiere an Pfote
oder Brustkorb schwer verletzt werden und dann stundenlang blutend
darauf warten müssen, bis der Jäger sie schließlich mit
Pistole oder Knüppel erlöst.
Initiatoren /
V.i.S.d.P:
• Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz (at)
gmail.com (www.wildtierschutz-deutschland.de), Telefon 0177 –
72 300 86
• Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffen, dag.frommhold (at)
fuechse.info (www.fuechse.info)
Webseite der Initiative Schonzeit für Füchse: www.schonzeit-fuer-fuechse.de
(hier wird auch kostenfreies Bildmaterial zur Kampagne zur
Verfügung gestellt)
Hier noch einige Links zum Thema Jagd:
Wissenschaft contra Jagd
Initiative
zur Abschaffung der Jagd
pro
iure animals
Zwangsbejagung
ade
November 2011
Der Jagd ein Gesicht geben
Jagd heute - eine flüchtige Baustellenbesichtigung
Pressemitteilung
vom Wildtierschutz Deutschland e.V.
Das aktuelle deutsche Jagdrecht
stammt aus den 1950er Jahren und trägt immer noch wesentliche
Züge des Reichsjagdgesetzes von 1934, welches unter anderem sehr
auf Trophäenjagd ausgerichtet war. Weder hat die Einführung
des Tierschutzgesetzes noch die Änderung unserer Verfassung
hinsichtlich des Schutzes der Tiere bisher eine relevante Anpassung der
Jagdgesetzgebung an tierschutzkonforme Normen bewirkt.
Entsprechend lang ist die Liste der Baustellen im Jagdrecht. Um nur
einige zu nennen: Jäger töten jedes Jahr über 200.000
Katzen und Hunde. Oft reicht die reine Anwesenheit der Haustiere im
Jagdrevier, um den rechtlichen Anforderungen für den Abschuss
gerecht zu werden.
Etwa die gleiche Anzahl von Tieren wird Opfer der Fallensteller unter
den Jägern. Opfer sind meist nachtaktive Beutegreifer wie Marder,
Marderhunde, Iltis oder Waschbär. Auch Füchsen und Dachsen
wird mit Fallen nachgestellt, selbst Frischlingen. Insbesondere
Totschlagfallen führen oft zu schweren Verletzungen, wenn
beispielsweise Waschbär, Fuchs oder Nachbars Katze versuchen, die
gequetschte Pfote zu befreien. Unsachgemäß aufgestellte
Fallen sind zudem eine Gefahr für Spaziergänger, Hunde und
spielende Kinder.
Zu den grausamen und nicht mehr zeitgemäßen Jagdformen
gehört auch die Baujagd. Dabei werden kleine, aggressive Jagdhunde
in den Fuchsbau geschickt, um die dort in vermeintlicher Sicherheit
verharrenden Füchse mit ihren Jungtieren den wartenden Jägern
vor die Flinte zu treiben. In Internet-Foren zur Jagd finden sich auch
zahlreiche Bilder übel zugerichteter Jagdhunde, mit denen
Jäger die "Raubwildschärfe" ihrer Hunde beweisen.
Bei der Ausbildung von Jagdhunden werden jährlich zigtausende
Enten zunächst fluguntauglich gemacht, anschließend durch
den Ausbildungshund zerdrückt oder verletzt oder durch eine Ladung
Schrot erlöst. Auch Hasen werden Opfer der Jagdhundeausbildung,
ebenso wie Füchse, die ihr freudloses Leben zwischen den
Ausbildungsetappen in kargen Zwingern fristen.
Tier- und Naturschützer fordern seit Jahren, die Liste der etwa 60
jagdbaren Tierarten (darunter Singvögel, Schwäne,
Zugvögel, Arten, die auf Roten Listen gefährdeter Tiere
stehen) auf etwa 10 zu begrenzen. Nur noch die Tiere, die hinterher
einer Nutzung zugeführt werden und in ihrem Bestand nicht
ansatzweise gefährdet sind, sollen gejagt werden dürfen. Da
das Fell von heimischen Wildtieren kaum noch nachgefragt wird,
käme lediglich das Wild in Frage, welches als Nahrungsmittel
vermarktet werden kann, im Wesentlichen Reh und Wildschwein. Heute
werden jedes Jahr Millionen erschossener Tiere durch Jäger unter
der Erde oder in der Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt.
Änderung hinsichtlich tierschutzrelevanter Aspekte ist - gegen den
Widerstand des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) bzw. seiner
Mitgliedsverbände - in einigen Bundesländern allerdings in
Sicht. So arbeiten Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und das
Saarland unter Federführung von Politikern der Grünen daran,
die Landesjagdgesetze einem aktuelleren Tierschutzverständnis
anzupassen. Auch gibt es politische Initiativen, endlich die Vergiftung
der Umwelt mit bleihaltiger Munition zu unterbinden.
Unterstützer der Kampagne „Der
Jagd ein Gesicht geben“
animal aid AWM - Animal Alliance.eu - Anti-Jagd-Allianz e.V. -
Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. - Homo Tyrannus - ITV Grenzenlos -
Liga für Tierschutzpolitik - Marderhilfsnetz - Natur ohne Jagd
e.V. -Naturefund e.V. - Pro iure animalis - Rehkitzrettung e.V. - Robin
Hood, Tierschutzverein - SOS Galgos - Tierschutznews Schweiz –
Tierschutznetzwerk Leer - Tierschutzpartei (Sektionen RP, HH, TH) -
Tierschutzverein Noris e.V. - VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz
– Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands - Vogelschutzkomittee
Sektion Luxemburg – Wildtierschutz Deutschland e.V. - Wolfsvoegel.de
Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am
Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086,
lovis.kauertz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de,
www.schonzeit-fuer-fuechse.de
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im
Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken
dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von
der Körperschaftssteuer befreit (vorläufige Bescheinigung des
Finanzamts Bingen-Alzey vom 6. April 2011, Steuernummer 08/667/05226).
Bitte beachten Sie auch die untenstehende Pressemitteilungen vom
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Hier noch einige Links zum Thema Jagd:
Wissenschaft contra Jagd
Initiative
zur Abschaffung der Jagd
pro
iure animals
Zwangsbejagung
ade
Oktober 2011
Der Jagd ein Gesicht geben
Über 200.000 Katzen und Hunde werden von Freizeitjägern
getötet
Pressemitteilung
vom Wildtierschutz Deutschland e.V.

Foto: Wildtierschutz Deutschland e.V.
(lizenzfrei) |
Jäger in
Deutschland töten Jahr für Jahr viele Tausend Hunde und
über 200.000 Katzen. Grundlage dafür ist die
Jagdgesetzgebung, welche
den Abschuss seit etwa 60 Jahren weitgehend unverändert
ermöglicht.
Weder die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die
Berücksichtigung
des Tierschutzes im Grundgesetz haben bisher darauf Einfluss gehabt.
Hunde und Katzen werden häufig bereits dann als wildernd
betrachtet,
wenn sie sich je nach Bundesland 200 – 400 m weit vom nächsten
Wohnhaus
entfernt haben und sich nicht in der Obhut eines Menschen befinden.
Jäger argumentieren, dass Katzen Kaninchen wildern und
Singvögel
erbeuten. Manchmal machen Katzen das – aber während Katzen das
instinktiv tun und bisher nicht eine einzige Art in ihrem Bestand
bedrohen, töten „Kleintierjäger“ in ihrer Freizeit die
letzten
Rebhühner. In Deutschland wird das Rebhuhn in den Roten Listen als
stark gefährdet eingestuft.
|
„Einige Jäger sind regelrechte Katzenhasser,“ sagt Lovis
Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland, „die schrecken
nicht davor zurück, die Tiere in Fallen zu fangen, den Jagdhund
auf sie zu hetzen oder sie einfach zu töten, um damit auf dem
Luderplatz den Fuchs anzulocken“.
Über 20 Organisationen zeichnen
ein Gesicht der Jagd, dessen Charakterzüge gekennzeichnet sind
durch feige Fallenjagd, Vernichtungsfeldzüge gegen Füchse und
Rabenvögel sowie die nachhaltige Störung des
ökologischen Gleichgewichts bis hin zur Umweltverschmutzung.
Unterstützer der Kampagne „Der
Jagd ein Gesicht geben“
animal aid AWM - Animal Alliance.eu - Anti-Jagd-Allianz e.V. -
Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. - Homo Tyrannus - ITV Grenzenlos -
Liga für Tierschutzpolitik - Marderhilfsnetz - Natur ohne Jagd
e.V. -Naturefund e.V. - Pro iure animalis - Robin Hood,
Tierschutzverein - SOS Galgos - Tierschutznews Schweiz –
Tierschutznetzwerk Leer - Tierschutzpartei (Sektionen RP, HH, TH) -
Tierschutzverein Noris e.V. - VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz
– Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands - Vogelschutzkomittee
Sektion Luxemburg – Wildtierschutz Deutschland e.V. - Wolfsvoegel.de
Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am
Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086,
lovis.kauertz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de,
www.schonzeit-fuer-fuechse.de
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im
Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken
dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von
der Körperschaftssteuer befreit (vorläufige Bescheinigung des
Finanzamts Bingen-Alzey vom 6. April 2011, Steuernummer 08/667/05226).
Bitte beachten Sie auch die untenstehende Pressemitteilung vom
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Hier noch einige Links zum Thema Jagd:
Wissenschaft contra Jagd
Initiative
zur Abschaffung der Jagd
pro
iure animals
Zwangsbejagung
ade
Oktober 2011
Der Jagd ein Gesicht geben
Eine Initiative vom Wildtierschutz Deutschland e.V.
Pressemitteilung
Wildtierschutz Deutschland:
Der Jagd ein Gesicht geben
Die Jagd hat ein Image-Problem. Ihr Präsident, der CDU-Abgeordnete
Hartmut Fischer hat es auf der letzten Bundesversammlung der deutschen
Jäger deutlich gemacht. Die Menschen verstehen nicht, warum Tiere
in Fallen qualvoll leiden müssen, warum es ausschließlich
noch Jägern erlaubt ist, mit Blei die Umwelt zu vergiften und sie
verstehen nicht, warum ihre vierbeinigen Familienmitglieder von
Freizeitjägern erschossen werden.
Während Fischers Deutscher Jagdschutzverband plant, mit
„emotionalen Bildern“ gegenzusteuern, macht der Bayerische Jagdverband
nun Nägel mit Köpfen: Seit Ende September geht er bayernweit
mit Plakaten in die Offensive. Da mag der Landwirt seinen Jäger,
weil dieser „Lebensraum schafft“, es soll über Brauchtum und
„Jagdkultur“ informiert werden und über die Sicherung der
Verkehrswege durch Jäger.
In Zusammenarbeit mit weiteren Natur- und Tierschutzorganisationen
startet Wildtierschutz Deutschland zur gleichen Zeit eine
Aufklärungskampagne, welche ein anderes Gesicht der Jagd in
Deutschland offenlegt: die Störung des ökologischen
Gleichgewichts, Tierquälerei bei der Jagdhundeausbildung und im
Rahmen der täglichen Jagdausübung und die Täuschung der
Öffentlichkeit durch wissenschaftlich lange widerlegte Argumente.

Foto: Wildtierschutz Deutschland e.V.
(lizenzfrei)
|
Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am
Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086,
lovis.kauertz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de,
www.schonzeit-fuer-fuechse.de
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im
Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken
dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von
der Körperschaftssteuer befreit (vorläufige Bescheinigung des
Finanzamts Bingen-Alzey vom 6. April 2011, Steuernummer 08/667/05226).
|
|
Falls dieser Link nicht mehr
funktioniert, dann gehen Sie auf die Startseite vom
Jagdverband. Dort werden Sie einen Link zu dieser Plakataktion finden.
In Zusammenarbeit mit Natur- und Tierschutzorganisationen, sowie
über Twitter, Facebook und privaten Homepages, möchte der
Wildtierschutz Deutschland e.V. zur gleichen Zeit (Oktober - Januar)
eine Aufklärungskampagne starten, welche ein anderes Gesicht der
Jagd in Deutschland offenlegt: Die Störung des ökologischen
Gleichgewichts, Tierquälerei bei der Jagdhundeausbildung und im
Rahmen der täglichen Jagdausübung und die Täuschung der
Öffentlichkeit durch wissenschaftlich lange widerlegte Argumente.
Hier an dieser Stelle werde ich die monatlichen Pressemitteilungen vom Wildtierschutz
Deutschland e.V. veröffentlichen.
Hier noch einige Links zum Thema Jagd:
Wissenschaft contra Jagd
Initiative
zur Abschaffung der Jagd
pro
iure animals
September 2011
Langzeitkampagne:
Verbot des Schächtens und Akkordschlachtens
Schächten ohne
Betäubung
ist bei uns immer noch erlaubt. Es ist weder religiös und es kann
auch kein Nachweis einer zwingenden Handlung bei der
Religionsausübung aus keiner der Heiligen Schriften erbracht
werden. Schächten ohne Betäubung ist ab Dezember 2011 in der
Türkei verboten. In einigen anderen Ländern wurde es bereits
verboten, z.B. in den Niederlanden. Es ist nicht einzusehen, daß
diese sinnlose und barbarische Tierquälerei bei uns erlaubt
bleiben soll. Wenn ein Verbot in der Türkei möglich ist,
muß es bei uns erst recht möglich sein!
Das Kampagnen
Bündnis sammelt für das Verbot des Schächtens und
Akkordschlachtens Unterschriften und versucht dies durch ein
Bündnis mit anderen Tierschutzorganisationen durchzusetzen. Bitte
beteiligen Sie sich daran!
Bei den unten angegebenen Links erhalten Sie darüber mehr
Informationen und kommen zum Online-Protest:
http://www.kampagnen-buendnis.de
http://www.kampagnen-buendnis.de/proteste
Bitte geben Sie diese Information weiter!
Februar 2011
Online-Kampagne:
„8hours - Stop
long animal transports“
Auf diese Kampagne habe ich hier schon im
November 2009 aufmerksam gemacht. Diese Kampagne läuft noch bis Oktober 2011! Bis dahin
sollen 1.000.000 Unterschriften gesammelt werden. Leider
ist die Beteiligung bisher sehr gering (Stand Februar 2011 ca. 189.000
Unterschriften).
Auf Europas Straßen werden
jedes Jahr Millionen Tiere transportiert - oft tagelang, über
tausende Kilometer. Langzeittransporte sind in der Eu leider immer noch
erlaubt. Es gibt zwar schon seit vielen Jahren eine
Tierschutztransportverordnung, in der die Versorgung der Tiere und die
Begrenzung der maximalen Transportdauer geregelt ist. Diese wird aber
leider nicht eingehalten, weil es nur eine Verordnung ist und kein
Gesetz.
Ich habe auf meiner Startseite schon lange auf diese
Verordnung
aufmerksam gemacht. Mehr Infos zu dieser Tierschutztransportverordnung
finden Sie im z.B. Internet. Geben Sie bei Ihrer Suchmaschine mal
folgendes ein: Tierschutztransportverordnung §24,
oder versuchen Sie diesen Link hier.
Das Leiden der Tiere geht auf den Langstreckentransporten unvermindert
weiter. Bis Ende 2011 soll diese Transportverordnung neu verhandelt
werden, darum ist es jetzt Zeit zu handeln!
Der Europa-Abgeordnete Jan Jørgensen aus Dänemark, der der
Initiator dieser Online-Kampagene „8hours - Stop long animal
transports“ ist, engagiert sich für kürzere
Fahrzeiten. Lebende Tiere sollen höchstens acht Stunden
transportiert werden.
Ich bitte Sie, daß Sie diese Kampagne unterstützen und auch
andere darauf aufmerksam machen. Klicken Sie dazu auf den oben
angegebenenLink.
Ziel dieser Online-Kampagne ist es, 1.000.000 Unterschriften zu
sammeln, was dann von EU-Politikern nicht mehr ignoriert werden kann.
Januar 2011

Foto: Vier Pfoten
Fordern Sie die EU-Kommision auf, das Rupfen lebender
Gänse EU-weit zu verbieten.
Immer noch werden etwa eine Million Gänse in Europa lebendig
gerupft. Die Tiere leiden entsetzlich während ihnen die Federn und
Daunen ausgerissen werden. Wunden und schwere Verletzungen sind
häufig und werden grob genäht, Knochen brechen und Tiere
sterben für die Gier nach teuren Gänsedaunen.
Die Daunenindustrie versteckt sich hinter
Begriffen wie „Harvesting” und „Mauserrupf”. So gelingt es, die
Grausamkeit zu beschönigen und zu legalisieren.
Damit muss Schluss sein! Die EU plant eine Entscheidung über das
Schicksal der Gänse. Fordern Sie von der Europäischen
Kommission ein totales Verbot des Rupfens lebender Tiere!
VIER PFOTEN sammelt Ihre Unterschriften und wird sie an den
zuständigen EU-Kommissar übergeben.
Quelle: VIER
PFOTEN
Januar 2011
Bitte beteiligen Sie sich an
diesem Protest und geben diese Information weiter.
Meiden Sie Produkte, die Federn und Daunen enthalten (Jacken, Kissen,
Decken, Schlafsäcke usw.). Die synthetischen Materialien sind
mittlerweile so gut, daß es keinen Grund mehr gibt solche
Produkte zu kaufen.
Dezember 2010
CDU/CSU blockiert Tierschutz für
Zirkustiere
Wildtiere
leiden im Zirkus. Immer mehr Experten fordern daher ein Verbot dieser
Tierquälerei, und auch alle Parteien des Bundestages
unterstützen dies - alle, mit Ausnahme der CDU/CSU! Sie blockiert
die Chance auf mehr Tierschutz. Protestieren Sie mit VIER PFOTEN
für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Foto: Vier Pfoten
|
Im November 2010
unternahm der Bundestag einen neuen Anlauf, um
beim Schutz von Wildtieren im Zirkus voranzukommen. Die Fraktionen
diskutierten die Möglichkeit eines gemeinsamen Antrags für
ein Verbot
von Wildtieren in Zirkussen. Leider brachten diese Gespräche, die
durch einen Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen
angestoßen wurde, kein Ergebnis.
Alle Parteien des Bundestages unterstützen eine Verbotsregelung -
alle, mit Ausnahme der CDU/CSU. Sie lehnt ein Verbot weiter entschieden
ab! Damit sind auch dem Koalitionspartner FDP die Hände gebunden.
Denn ein gemeinsamer Antrag der FDP mit den Oppositionsparteien scheint
politisch unmöglich.
|
Zentralregister ändert
nichts am Tierleid im Zirkus
Das Argument für
diese Blockade ist haltlos: Die CDU/CSU ist der Ansicht, daß ein
Wildtierverbot nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sein könnte,
solange nicht vorher „mildere Mittel“ ausprobiert wurden. Als milderes Mittel setzt
die CDU/CSU auf das neue Zirkus-Register. Dieses Register soll Daten zu
Zirkussen zentral erfassen und eine bessere Einhaltung bestehender
Vorgaben in der Praxis gewährleisten.
Die Abgeordneten ignorieren dabei, daß diese Vorgaben völlig
unzureichend sind und die bestehende Quälerei festschreiben. Das
Zirkusregister ändert an diesem Zustand nichts. So fordern immer
mehr Experten ein konsequentes Wildtier-Verbot, da die Tiere unter
Zirkusbedingungen grundsätzlich leiden. In 2010 sprachen sich zum
Beispiel die Deutsche und die Britische Tierärztekammer für
eine Verbotsregelung aus.
|

Foto: Vier Pfoten
|
CDU/CSU
sieht „keinen Handlungsbedarf“
Doch
wir brauchen auch ihre Hilfe: Bitte unterstützen Sie unseren
Appell für ein Verbot von Wildtieren im Zikus!
Jetzt online protestieren!
Quelle: VIER
PFOTEN
16.12.2010
Dezember 2010
Betäubungsloses Schächten
wird in der Türkei verboten !
Das Präsidium für
religiöse Angelegenheiten in der Türkei erklärte,
daß es keine Bedenken gäbe, wenn die Tiere vor der
Schlachtung per Elektroschocks betäubt würden. Die
Türkei spricht von einer schmerzlosen Schlachtung, die ab Dezember
2011 beginnend in den Schlachthöfen überall eingeführt
wird. Tierkämpfe werden im gleichen Zug mit verboten. Die
Vorbereitungen der sekundären Gesetzgebung und der
Verwaltungsvorschriften dauern noch an. Die türkische Regierung
wolle damit einen weiteren Schritt auf die Europäische Union
zugehen, deren Mitglied sie werden will.
In Deutschland und auch in Österreich ist das betäubungslose
Schächten erlaubt. Die jeweiligen Regierungen müssen sich
jetzt die Frage gefallen lassen, warum es in einem islamischen Land
gelingt, dieses grausame Tötungsritual gänzlich zu verbieten,
während es in christlich geprägten Ländern erlaubt ist.
Wenn jetzt von Tierfreunden und von Tierschutzorganisationen
großer Druck auf die jeweiligen Regierungen ausgeübt wird,
stehen die Chancen evtl. nicht schlecht, daß auch dort diese Art
von Tierquälerei verboten wird. Wünschenswert wäre
gleich ein EU-weites Verbot.
Bitte beteiligen Sie sich an entsprechenden Petitionen und
Protestaktionen und/oder schreiben Sie selbst Protestbriefe.
November 2010
Weihnachten – Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier als
Geschenk!
Weihnachten steht vor der Türe und leider werden Tiere, ohne
genau darüber nachzudenken, einfach gekauft.
Ich habe hier auf dieser Seite dazu schon einmal einen Beitrag
verfasst, der leider nach
wie vor aktuell ist. Um dort hin zu gelangen klicken Sie bitte hier.
Oktober 2010
Grausames Geschäft mit Affen auf Mauritius
Bitte beteiligen Sie sich an der Protestaktion der „Britischen Union zur Abschaffung von
Tierversuchen“ (BUAV)
Auf der tropischen Insel Mauritius
werden Affen aus der freien Wildbahn gefangen und einige Tiere
lebenslänglich als Gebärmaschinen eingesperrt. Die Affen
werden zu Tausenden an Tierversuchslabors in aller Welt verkauft. Das
ist ein Riesengeschäft. Es werden 3000 Euro pro Tier bezahlt.
Jedes Jahr werden bis zu 10.000 Affen wie Ware als Luftfracht
verschickt. Ein Haupttransporteur ist Air France.
Obwohl Langschwanzmakaken im Washingtoner
Artenschutzübereinkommen aufgeführt sind, also international
geschützt sind, geht das Geschäft unvermindert weiter.
Für die geselligen und intelligenten Tiere ist es schon sehr
schlimm, wenn sie aus ihrer Heimat und Ihren Familienverbänden
gerissen und eingesperrt werden. In den Versuchslabors erleben sie,
oder ihre Jungen dann aber die Hölle. Auch nach Deutschland werden
Affen von Mauritius verschickt. 2007 waren es 56, 2006 waren es 423 Langschwanzmakaken.
Hauptabnehmer in Deutschland ist das berüchtigte Auftragslabor
Covance in Münster. Hier werden die Tiere in qualvollen
Toxizitätstests vergiftet. Informationen zu Covance bekommen Sie
hier: http://www.covancegrausam.de/
und hier: http://www.tierbefreier.de/covance/index.html
Das Video der BUAV-Reportage »Das
grausame Geschäft mit Affen«
können Sie anschauen, wenn Sie auf den unten stehenden Link
klicken:
http://www.youtube.com/watch?v=aYpsp0YxvYA
hier noch ein Videobeweis über das grausame
Geschäft mit Affen:
http://www.youtube.com/watch?v=7jkymxPW4PY
Um sich an der Protestaktion zu beteiligen, gehen Sie
bitte auf die „Aktionsseite
der Ärzte gegen Tierversuche“:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/586-das-grausame-geschaeft-mit-affen
Von dieser Seite habe ich auch diese Informationen
entnommen.
Dort können Sie das Video anschauen, finden Informationen für
eine Protestmail an die Botschaft der Republik Mauritius in Berlin und
wie Sie bei der Fluggesellschaft Air France protestieren können (schicken Sie den Musterbrief oder
eigenen Text über Anregungen zu Air France). Außerdem werden
Sie noch zu
einer Online-Petition der BUAV geleitet.
Bitte nutzen Sie alle Möglichkeiten um gegen diese
Tierquälerei zu protestieren!
Juli 2010
Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen
In Zirkussen werden Wildtiere immer noch unter vollkommen
unangemessenen Bedingungen gehalten und mitgeführt. Eine artgemäße
Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte
Unterbringung über einen längeren Zeitraum ist nicht
möglich. Zur bloßen Belustigung des Publikums
werden sie zur Ausführung von
skurrilen Zirkusnummern gezwungen und leiden darunter immens.
Das äußert sich u.a. durch schwere Verhaltensstörungen.
Tiere gehören nicht in enge Käfige, Transportwagen und einer
Umgebung voller Lärm und Menschen, sondern in ihre
natürlichen Lebensräume. Einige Städte in Deutschland
haben gehandelt und lehnen Zirkusse mit Wildtieren ab. Ein
generelles Verbot von Wildtieren in Zirkussen ist längst
überfällig.
Bitte beteiligen Sie sich bei der Initiative für ein
Wildtierverbot in Zirkussen. Klicken Sie dazu hier:
http://www.zirkus-in-berlin.de/mitmach-aktion/
Dort bekommen Sie auch noch weitere Informationen.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch noch hier
auf meiner
Homepage unter: „Die
Macht der Verbraucher“.
Außerdem ist auch noch der Online-Protest von PETA für ein
Verbot der Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben am
laufen (Stand Juli 2009).
Bitte schauen Sie hier.
Juli 2010
Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine
Im Vorfeld der
Fußball-Europameisterschaft 2012 "säubert" die Ukraine die
Straßen von herrenlosen Hunden. Dabei wird äußerst
brutal vorgegangen. Die Tiere werden vergiftet, erschossen, oder gar
lebendig verbrannt. Den Behörden steht in mehreren ukrainischen
Städten ein mobiles Krematorium zu Verfügung. Auch nur
angeschossene oder nur betäubte Tiere werden in die
Verbrennungsöfen geworfen!
Mit diesen grausamen Tatsachen, mit Bildern und Videos davon, sollte
man die Nationalspieler der teilnehmenden Mannschaften konfrontieren.
Wer ein reines Gewissen behalten will, müßte seine Teilnahme
an der EM absagen. Aber auch wenn jeder von ihnen schon viel erreicht
hat und Millionär ist, wird das wahrscheinlich keiner machen. Der
Egoismus und der Wunsch noch mehr zu bekommen und zu erreichen ist
stärker. Es wird einfach weggesehen und verdängt.
Bitte schauen Sie nicht einfach weg! Beteiligen Sie sich bei der
Protestaktion von PETA und geben Sie diese Information an andere
weiter. Der untenstehenden Link führt Sie
zur Protestaktion.
http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=7263
Mai 2010
Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden
Vor den Olympischen Spielen gab es in China
eine Säuberungsaktion, bei der herrenlose Tiere (Streuner)
grausam und rücksichtslos getötet wurden.
Jetzt will das rumänische Parlament eine
großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen
Land beschließen. Das Füttern herrenloser Tiere werde
verboten. Aufgegriffenen Hunden drohe bereits nach sieben Tagen der
Tod. Beginnen soll die geplante Fang- und Tötungsaktion in der
Hauptstadt Bukarest, in der nach Schätzungen fast 40.000
herrenlose Hunde leben. Danach werde die Maßnahme auf das gesamte
Land ausgeweitet.
In einigen Gebieten von Rumänien ist die Vernichtung von
Straßenhunden aber schon angelaufen.
Vor zwei Jahren hat der Senat einen
Gesetzentwurf angenommen, der das Töten der Straßenhunde
verbot und die Kastration als Mittel der Wahl zur
Populationsreduzierung vorschrieb. Dieser Entwurf Nr. 912 wird bis
heute vom Komitee für öffentliche Verwaltung und
ökologisches Gleichgewicht der Abgeordnetenkammer blockiert. In
dieses Vakuum habe der Präfekt von Bukarest den neuen
Gesetzentwurf vorgelegt, der anders als der bisherige Entwurf die
Vernichtung der im Land lebenden Straßenhunde fordere und
Massentötungen legalisiere.
Rumänische Tierschützer setzen auf
massiven internationalen Protest, der die Abgeordneten von der
Effizienz des Konzeptes „Kastration
und Wiederauswilderung“
überzeugen könnte, als einzige humane Lösung zur
Reduzierung der Straßenhundpopulation.
Damit dieser Protest erfolgreich sein kann,
müssen sich möglichst viele Menschen daran beteiligen!
Bitte beteiligen Sie sich auch und geben Sie diese Informationen weiter.
Um an dem Protest teilzunehmen und weitere
Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf die untenstehenden
Links. Es wird dann jeweils ein neues Browserfenster geöffnet.
http://www.bmt-auslandstierschutz.de/
http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=51
https://ssl.kundenserver.de/comedius-ssl.de/webs/comedius_presenter_easy_web_v3/system/webs_vorlagen/bmt_berlin_newsletter_april_20090409_352674a/seite_472.php?f_id=472
November 2009
Online-Kampagne:
„8hours - Stop
long animal transports“
Auf Europas Straßen werden
jedes Jahr Millionen Tiere transportiert - oft tagelang, über
tausende Kilometer. Langzeittransporte sind in der Eu leider immer noch
erlaubt. Es gibt zwar schon seit vielen Jahren eine
Tierschutztransportverordnung, in der die Versorgung der Tiere und die
Begrenzung der maximalen Transportdauer geregelt ist. Diese wird aber
leider nicht eingehalten, weil es nur eine Verordnung ist und kein
Gesetz.
Ich habe auf meiner Startseite schon lange auf diese Verordnung
aufmerksam gemacht. Mehr Infos zu dieser Tierschutztransportverordnung
finden Sie im z.B. Internet. Geben Sie bei Ihrer Suchmaschine mal
folgendes ein: Tierschutztransportverordnung §24,
oder versuchen Sie diesen Link hier.
Der Europa-Abgeordnete Jan Jørgensen aus Dänemark, der der
Initiator dieser Online-Kampagene „8hours - Stop long animal
transports“ ist, engagiert sich für kürzere
Fahrzeiten. Lebende Tiere sollen höchstens acht Stunden
transportiert werden.
Ich bitte Sie, daß Sie diese Kampagne unterstützen und auch
andere darauf aufmerksam machen. Klicken Sie dazu auf den Link drei
Zeilen weiter oben.
Ziel dieser Online-Kampagne ist es, 1.000.000 Unterschriften zu
sammeln, was dann von EU-Politikern nicht mehr ignoriert werden kann.
November 2009
Weihnachten – Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier als
Geschenk!
Weihnachten steht vor der Türe und leider werden Tiere, ohne
genau darüber nachzudenken, einfach gekauft.
Ich habe dazu schon einmal einen Beitrag verfasst, der leider nach
wie vor aktuell ist. Um dort hin zu gelangen klicken Sie bitte hier.
Juli 2009
Online-Protest für ein Verbot der Haltung
von Wildtieren in Zirkusbetrieben
Wildtiere im Zikus haben nicht die
geringste
Möglichkeit, jemals ihre arttypischen Bedürfnisse auch nur im
Ansatz zu befriedigen. Bei den engen Raumverhältnissen und
ständigen Reisen ist das nicht möglich. Bitte beteiligen Sie
sich bei dem Protest von PETA,
gegen diese Form der Tierquälerei!
Klicken Sie dazu bitte auf diesen Link:
http://www.peta.de/web/dressur_von.2388.html
(externer Link)
Dort können Sie auch (nur wenn Sie möchten) ein Video
anschauen, wie im italienischen Zirkus Massimo Elefanten behandelt
werden.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch noch hier auf meiner
Homepage unter: „Die Macht der Verbraucher“.
SAVE THE PETS !
Petition gegen Tierquälerei
! ACHTUNG !
Auf dieser Seite sind extrem grausame Videos und Bilder zu sehen,
auf denen zu sehen ist, wie Hunde in China abgeschlachtet werden.
Wenn Sie solche Videos nicht sehen wollen oder aus verständlichen
Gründen vielleicht auch nicht anschauen können, bitte ich
Sie, daß Sie die Seite nicht einfach schnell wieder verlassen,
sondern daß Sie diese Petition trotzdem unterschreiben. Dazu auf
der SAVE THE PETS-Seite oben auf Petition klicken. Auf der dann
öffnenden Seite gibt es dann fast ganz unten einen
erklärenden Text, worum es geht.
Bitte machen Sie auch andere
auf diese Petition aufmerksam!
SAVE THE PETS !
April 2009
„Cyber-Lauf“ nach Brüssel
Online-Demonstration gegen Tierversuche
Schluss mit Tierversuchen!
Über 12 Millionen Versuchstiere leiden in den Labors der
Europäischen Union. Jetzt steht das Thema auf der Tagesordnung des
EU-Parlaments, die bestehende Tierversuchsrichtlinie soll geändert
werden. Die noch zur Zeit gültige EU-Richtlinie 86/609 stammt aus
dem Jahre 1986 und ist völlig veraltet.
Parallel dazu starten internationale Tierschützer EU-weit eine
einzigartige Aktion: eine virtuelle Demonstration.
Diese Aktion wurde von VIER PFOTEN, dem Dr. Hadwen Trust for Humane
Research sowie der Humane Society ins Leben gerufen. Ziel der Aktion
ist es, EU-Abgeordneten die breite Ablehnung der Öffentlichkeit
gegenüber Tierversuchen zu zeigen.
Es ist jetzt sehr wichtig, dass diese Aktion von möglichst vielen
Tierfreunden unterstützt wird!
Pharma- und Tierversuchslobbys versuchen, diese Verbesserungen im Keim
zu ersticken und wollen das Leid der Versuchstiere sogar noch
verschlimmeren. So wollen sie durchsetzen, dass Versuchstieren
stärkere Schmerzen zugefügt werden dürfen und dass die
Zahl der Experimente an einzelnen Tieren erhöht wird.
Die Online-Demonstration ist ein einzigartiges Mittel, um
EU-Bürgern in Brüssel Gehör zu verschaffen. Die
Überarbeitung der EU-Richtlinie 86/609 ist ein wichtiges Ereignis
in der Geschichte des Umgangs mit Tieren in Europa. Die EU hat nun die
Möglichkeit, Tierversuche durch moderate, alternative Testmethoden
zu ersetzen.
Die Online-Demonstration
läuft in dreizehn europäischen Sprachen, darunter Deutsch,
Französisch, Spanisch, Bulgarisch, Griechisch, Rumänisch und
Ungarisch.
Die Bürger
aus der gesamten EU werden aufgefordert, online zu protestieren und
einen eigenen Avatar zu erschaffen. Dieser Avatar reiht sich in den
virtuellen Demonstrationszug ein; sein Ziel: das EU-Parlament in
Brüssel. Besucher der Aktionswebseite können die
Teilnehmerzahl jedes einzelnen EU-Landes einsehen. Nach den
EU-Wahlen im Juni haben Sie zusätzlich die Chance zu
überprüfen, welche EU-Abgeordnete an der Demonstration
teilgenommen haben.
Zur Online-Demonstration kommen
Sie, wenn Sie auf den unten stehenden Link klicken!
Februar 2009
Kampagne der „Ärzte gegen Tierversuche
e.V.“
Stoppt Affenqual in Tübingen!
An drei Instituten in Tübingen
werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält.
1. Abteilung Kognitive Neurologie,
Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität
Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen
2. Labor für
Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut
für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle
28, 72076 Tübingen.
Leiter: Andreas Nieder
Nieder und seine Mitarbeiter forschen über das
Zählvermögen von Rhesusaffen. Über einem Bohrloch im
Schädel werden den Tieren eine Kammer für Elektroden sowie
ein Metallbolzen auf dem Kopf implantiert. Die Tiere müssen
mehrmals wöchentlich bis zu acht Stunden ununterbrochen in einem
Primatenstuhl sitzen und Punkte und Zahlen auf einem Bildschirm
erkennen. In einem Auge ist eine Spule implantiert, über die
erfaßt wird, wohin der Affe blickt. Der Kopf ist dabei mit dem
Bolzen unbeweglich an ein Gestell geschraubt. Gleichzeitig werden
über die Elektroden Hirnströme gemessen.
Um die Affen gefügig zu machen werden sie ständig durstig
gehalten. Läßt der Affe einen gedrückten Hebel im
richtigen Moment los, erhält er über einen Schlauch im Mund
etwas Saft. Außerhalb der Experimente gibt es nichts zu trinken.
Für einen Tropfen Saft tun die durstigen Affen alles, was von
ihnen verlangt wird. Das Leid dieser Tiere erstreckt sich oft über
viele Jahre.
3. Max-Planck-Institut (MPI) für
Biologische Kybernetik, Spemannstraße 38, 72076 Tübingen
Leiter: Nikos K. Logothetis
Um die Nervenaktivitäten im Gehirn von Affen bei
Gedächtnisleistung oder bei der Betrachtung von
Gesichtsausdrücken zu erforschen, bedient man sich im MPI der
gleichen Methoden wie oben beschrieben. Die Vorgänge im Gehirn
werden entweder mit Hilfe von Elektroden oder Imaging-Techniken
(Magnetresonanz-Tomographie) untersucht. Die Tiere werden auch hier
durch Durst zur "Kooperation" gezwungen.
Diese Experimente sind für die Tiere nicht nur äußerst
qualvoll, sie sind zudem weder für die Entwicklung von
Medikamenten noch für Therapien von Erkrankungen des Menschen von
irgendwelcher Bedeutung. Erkenntnisse über die Vorgänge im
Gehirn, während Affen zählen, Mengen abschätzen oder
Bilder betrachten, braucht niemand. Es handelt sich um reine
Grundlagenforschung. Die einzigen Nutznießer sind die
Experimentatoren selbst, die sich mit einer langen Liste von
Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften profilieren
und Forschungsgelder einstreichen. Finanziert wird das alles durch
öffentliche Gelder. Im Biologie-Gebäude der Universität
Tübingen werden zurzeit für eine Million Euro
Räumlichkeiten für die Haltung von Affen ausgebaut.
In Deutschland wird noch in vier Städten Hirnforschung an Affen
betrieben:
* Göttingen
* Magdeburg
* Marburg
* Tübingen
In Berlin, München und Bremen wurden in den letzten Jahren
gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels
medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt.
Das muß auch in Tübingen möglich sein!
Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne!
Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/index.php?option=com_content&view=article&id=229:stoppt-affenqual-in-tuebingen&catid=39:aktionen&Itemid=22
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/index.php?option=com_content&view=article&id=227:affenqual-in-tuebingen&catid=55:tierversuche-an-affen&Itemid=65
April 2008
Robbenjagt in Kanada
Stets Ende März und Anfang
April startet die Jagdsaison vor den Ostküsten Kanadas auf
Babyrobben (dieses Jahr am 28.März).
Die Kanadische Regierung, speziell das Fischereiministerium (Department
of Fisheries and Oceans - DFO), hat Anfang März für 2008
275.000 Sattelrobben, zu einem gewissen Teil auch
Klappmützenrobben, zur Jagd frei gegeben.
Die kanadische Robbenjagd ist weltweit das größte Massaker
an Meeressäugern. Allein in den letzten vier Jahren, wurden
über 1 Million Babyrobben ihres Pelzes wegen getötet.
Die Tiere werden mit Haken bewerten Schlagstöcken getötet
oder erschossen. Die Schläge sind aber häufig nicht
tödlich. Nach Untersuchungen der Organisation International Fund
for Animal Welfare (IFAW) wurden mehr als 30 Prozent der Tiere nur
betäubt - und somit lebend gehäutet. Sie bewegen sich noch,
wenn sie aufgeschlitzt und gehäutet werden.
Es gibt
Videoaufnahmen, die das belegen. Siehe auf dieser Seite (externer Link).
In den Augen der Jäger sind die Robbenbabys nur Geld, das man
aufsammeln muß und davon möglichst viel und möglichst
schnell. Die Jäger bekommen rund 57 Euro pro Fell.
Das kanadische Fischereiministerium rechtfertigt die kommerzielle
Robbenjagd mit dem Vorwand, ein zusätzliches Einkommen für
die ost-kanadische Bevölkerung schaffen zu wollen. Die Robbenjagd
macht aber nur fünf Prozent des Einkommens der Jäger aus, die
in erster Linie Fischer sind.
Außerdem ist von der Regierung lange behauptet worden, die Robben
bedrohen die Kabeljau-Bestände. Tatsache ist: Die Bestände
von Kabeljau und anderen Fischarten sind durch die systematische
Überfischung durch kanadische und u.a. EU-Fischereiflotten
zusammen gebrochen. Mehr als 30.000 Fischer an der kanadischen und
amerikanischen Ostküste wurden arbeitslos.
Die für Jagdquoten zuständigen kanadischen Wissenschaftler
rechnen Gefahren wie die globale Erwärmung nicht mit ein. Aber in
Kanada waren die letzten Winter die mildesten seit 50 Jahren. Sattel-
und Klappmützenrobben bringen ihre Jungen auf dem Packeis zur Welt
und säugen sie dort. Die Jungen können in den ersten Wochen
nicht schwimmen. Ist das Eis zu dünn, können die schweren
Muttertiere nicht auf das Eis zurück oder die Jungen können
selbst durch das Eis brechen und ertrinken. So geschehen im Winter
2002: Nach offiziellen Schätzungen der Behörden starben 75
Prozent der Jungtiere weil die notwendigen Eisflächen abgetaut
waren.
Der Druck auf Kanada wird immer größer, ist aber noch nicht
groß genug, damit dieses Massaker verboten wird. Die
Europäische Union hat den Import des weißen Fells von
Robbenbabys 1983 verboten. Sie erwägt nun ein Embargo gegen alle
Robbenprodukte, wie es in Belgien, in den Niederlanden und auch in den
USA bereits besteht. Es gibt aber leider noch genug
Abnehmerländer. Die wichtigsten sind Norwegen, Rußland und
China.
Sie können mithelfen, diesen Druck auf Kanada noch zu
verstärken. Bitte beteiligen Sie sich an der Kampagne der
Tierschutzorganisation PETA. Schreiben Sie dem kanadischen
Premierminister Stephen Harper. Teilen Sie ihm mit, daß Sie –
genau wie Millionen andere Menschen weltweit – ein Ende dieses
grausamen und sinnlosen Massakers fordern
Sie gelangen dort hin, wenn Sie auf den unten stehenden Link klicken.
http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=308&ea.url
Januar 2008
Kampagne gegen Botox-Tierversuche
Eine Kampagne der Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Botox ist ein Handelsname für eines der drei weltweit
erhältlichen Präparate aus dem Nervengift Botulinumtoxin.
Botulinumtoxin ist ein hochgefährliches Bakteriengift, das die
Signalübertragung von Nerven zu den Muskeln hemmt. Eine Injektion
in die Gesichtsmuskeln läßt diese erlahmen, die Haut
darüber sieht glatter aus. Die Wirkung hält nur zwei bis
sechs Monate an. Dann wird erneut gespritzt.
Botox ist nicht mehr nur in den USA und bei Promis ein Thema, sondern
wird zunehmend auch in der breiten Masse in Deutschland eingesetzt. Das
immense Tierleid, das dahinter steht, ist dabei noch gänzlich
unbekannt.
Die wenigsten Menschen, die sich aus übertriebener Eitelkeit und
Jugendwahn diese hochgiftige Substanz ins Gesicht spritzen lassen, sind
sich wohl über die von ihnen verursachte Tierquälerei
bewußt. Diese bedenken scheinbar auch nicht, daß ihr
Körper bei seiner Entgiftungsarbeit hoch belastet ist,
während er diese Substanz wieder abbauen muß.
Botulinumtoxin ist das stärkste bekannte Gift überhaupt.
Schon unvorstellbar winzige Mengen, ein hunderttausendstel Milligramm,
können einen Menschen töten. Wenn man einen
Eßlöffel der Substanz in den Bodensee schütten
würde, wäre dieser See vollständig vergiftet
Wegen seiner Gefährlichkeit wird jede einzelne Produktionseinheit
(Charge) auf ihre Giftigkeit getestet. Die EU schreibt dafür einen
grausamen Tierversuch vor. Die Testsubstanz wird Mäusen in die
Bauchhöhle gespritzt. Der Todeskampf mit Krämpfen,
Lähmungen, Atemnot kann drei bis vier Tage dauern. Die Tiere
sterben schließlich an Atemstillstand. Mindestens 100 Mäuse
werden für jede Produktionseinheit zu Tode gequält.
Zahlreiche »Alternativen« wurden bereits entwickelt. Viele
davon arbeiten allerdings mit Teilen von getöteten Tieren, andere
mit Antikörpern von Tieren. Eine molekularbiologische Methode ist
ganz tierversuchsfrei. Seit 2005 sind drei alternative Verfahren im
Europäischen Arzneibuch zugelassen, allerdings nur wenn diese die
gleichen Ergebnisse liefern wie der Maus-Test.
Tierversuche für Kosmetikprodukte sind laut deutschem
Tierschutzgesetz verboten. Da die Botox-Präparate auch für
medizinische Zwecke eingesetzt werden, wird dieses Verbot umgangen.
Öffentliche Aufklärung und Druck auf Firmen und Behörden
zur Beschleunigung der Entwicklung, Validierung und Anerkennung
tierversuchsfreier Verfahren sind dringend erforderlich.
Die Kampagne der Ärzte gegen Tierversuche »Stoppt Botox-Tierversuche«
zielt darauf ab die Öffentlichkeit zu informieren, die
Herstellerfirmen dazu bewegen, auf tierversuchsfreie Methoden
umzusteigen und eine Streichung des Mäusetests im
Europäischen Arzneibuch zu erreichen.
Weitere Informationen, Musterbriefe und Unterschriftenliste erhalten
Sie unter:
www.botox-tierversuche.de
November 2007
Weihnachten – Kaufen Sie nicht unüberlegt ein Tier als
Geschenk!
Weihnachten steht vor der Türe
und viele Kinder wünschen sich ein Haustier. Kaufen Sie nicht
unüberlegt ein Tier!
Hunde oder Katzen z.B. werden 15 bis 20 oder noch mehr Jahre alt. Sind
Sie bereit, ein Tier so lange zu betreuen? Wissen Sie, was für
Ansprüche das Tier stellt, wie es ernährt und behandelt
werden muß, damit es sich wohlfühlt? Ein Tier kann man nicht
wie ein Spielzeug in die Ecke stellen. Diese Ansprüche stellt das
Tier täglich, auch dann, wenn Sie keine Zeit oder Lust haben. Habe
Sie sich überlegt, was mit dem Tier während der Urlaubszeit
passiert? Können Sie es mitnehmen oder haben Sie einen geeigneten
Betreuer oder Platz für das Tier?
Rechnen Sie damit, daß sich Kinder nach der ersten Euphorie
weniger um das Tier kümmern und dann die meiste Arbeit an Ihnen
hängen bleibt. Sind Sie dazu bereit?
Wenn Ihnen das Tier schon nach kurzer Zeit zur Last wird, ist das
für Sie und auch für das Tier nicht gut. Leider werden schon
im Januar oder Februar einige dieser tierischen Weihnachtsgeschenke
einfach im Tierheim abgegeben. Die nächst Welle kommt dann zur
Urlaubszeit auf die Tierheime zu. In dieser Zeit werden viele Tiere
auch einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.
Überlegen Sie außerdem, ob das Tier für Ihr Kind
geeignet ist und auch, ob Ihr Kind die nötige Reife für das
Tier hat. Ein Hamster wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen Ein
Hamster stellt zwar für Kinder keine Gefahr dar, aber wie Kinder
oft mit einem Hamster umgehen, grenzt meiner
Meinung nach schon an Tierquälerei.
Ein Hamster ist nachtaktiv und schläft tagsüber. Er wird
tagsüber ständig aus dem Schlaf gerissen, weil die Kinder mit
ihm spielen wollen und vielleicht sogar einen Hindernis-Parcours mit
Rutschen, Röhren und Gängen aufgebaut haben, wo sie ihn
durchscheuchen. Dabei will der Hamster am Tag nur eines, nämlich –
schlafen!
Stellen Sie sich mal vor, wie es wäre, wenn Ihre Kinder jede Nacht
aus dem Schlaf gerissen werden und dann von Rutschen runter rutschen
und durch Röhren kriechen sollen.
Wenn der Hamster dann nachts aktiv wird, soll er Ruhe geben, damit die
Kinder nicht in ihrem Schlaf gestört werden. Dazu wir dann
vielleicht sogar das Hamsterrad blockiert.
Ich halte Hamster als Haustiere deshalb für völlig
ungeeignet. Wenn es schon ein Tier in dieser Art sein soll, wäre
vielleicht ein Meerschweinchen oder eine Maus geeigneter, als ein
Hamster.
Wenn Sie ein Tier kaufen wollen, dann bitte nicht in der Zoohandlung
und auch nicht bei
einem Züchter! Gehen Sie bitte zuerst ins Tierheim. Ich bin
sicher, daß Sie dort ein geeignetes Tier finden werden! Diese
Tiere sind sehr dankbar, wenn sie einen guten Platz bekommen.
Überdenken Sie bitte das alles, bevor Sie sich ein Tier zulegen.
Informieren Sie sich vorher genau, was bei der Haltung des Tieres
wichtig ist.
Damit für Sie und auch für die (Haus-)Tiere diese Weihnachen „Frohe Weihnachten“ werden.
November 2007
Stopfleber – Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kämpft
gegen diese Tierquälerei
Gestopfte Gans? Nein Danke!
Zur Weihnachtszeit füllen sie wieder die Kühltruhen der
Supermärkte - Gänse und Enten.
Was der Verbraucher nicht weiß: Ein großer Teil stammt aus
der Stopfleberproduktion.
Das Stopfen von Gänsen und Enten ist eine der grausamsten
Methoden, um eine scheinbare Delikatesse – Foie Gras (französisch
für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich
zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den
Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewußt
herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung
stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der
Mastzeit ist ihre Leber so groß, daß sie kaum atmen oder
sich bewegen können.
VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In
vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten.
Das Geschäft blüht dennoch - über den Handel, vor allem
mit Ungarn, das nach Frankreich auch zweitgrößter Produzent
von Stopfleber ist.
Bitte unterstützen Sie die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN im
Kampf gegen diese Stopfmast!
Verschicken Sie eine Protestmail!
Dazu hier klicken: http://www.4-pfoten.de/stopfleber
Lesen Sie hier, was Sie noch tun können, um diese
Tierquälerei zu beenden!
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1209&idcontent=2466
oder hier auf meiner Homepage unter „Die Macht der Verbraucher“.
Circa sieben Millionen Enten
und Gänse (!!!) werden Jahr für Jahr
für diese "Delikatesse" gequält!
Die Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten etwas dagegen
unternehmen.
Bitte informieren Sie sich und geben Sie diese Informationen weiter.
Juni 2007
Tiermehl bald wieder als Futtermittel erlaubt?
Im Zuge der Untersuchungen zur
Ursache der BSE-Erkrankung von Nutztieren wurde zweifelsfrei
nachgewiesen, daß die Übertragung von BSE durch das
Verfüttern von Tiermehl aus infizierten Rindern erfolgte.
Als 2001 der BSE-Skandal seinen Höhepunkt erreichte, wurde
konsequent und länderübergreifend gehandelt. Die
Tiermehlverfütterung an Nutztiere wurde europaweit ohne Ausnahme
verboten.
In Deutschland werden in Tierkörper-Beseitigungsanlagen mehrere
Millionen Tonnen Schlachtabfälle und tote Tiere pro Jahr unter
anderem zu Tiermehl verarbeitet. Die EU-Kommission hat Tiermehl in drei
Gefahrenstufen eingeteilt, wobei keine der drei Kategorien an Tiere
verfüttert werden darf, die später zu Lebensmitteln
verarbeitet werden.
- Kategorie 1 ist die riskanteste Kategorie. Dazu
zählen
bereits BSE-erkrankte Tiere sowie Risikomaterial wie Gehirn und
Rückenmark. Material der Kategorie 1 muß
vollständig eingefärbt und
schließlich nachweislich verbrannt werden, zum Beispiel in
Müllverbrennungsanlagen und Heizkraftwerken.
- Zur Kategorie 2 gehören beispielsweise
gefallene
Nicht-Wiederkäuer, untaugliche Tierkörperteile sowie Magen-
und
Darminhalte von Schlachttieren. Der überwiegende Teil dieses
Materials
muß ebenfalls entsorgt werden. Eine Ausnahme bilden die
gewonnenen
Fette. Sie finden zum Beispiel in der chemischen Industrie Verwendung.
- Bei Kategorie 3 handelt es sich um tierische
Nebenprodukte
wie Fett, Knochen, Häute, Federn etc., die ausschließlich
von
genußtauglichen Tieren stammen, aber dennoch nicht für den
menschlichen Verzehr bestimmt sind. Die Rohwaren landen beispielsweise
im Hunde- oder Katzenfutter. Das Tiermehl daraus wird auch an Landwirte
abgegeben – zwecks Nutzung als kräftiges Düngemittel
für die Felder und
Wiesen.
Landwirte dürfen ungefährliches Tiermehl der Kategorie 3
als Düngemittel verwenden. Die Versuchung, das Tiermehl
gesetzeswidrig als Futter zu verwenden, ist sicherlich recht
groß, weil ein pflanzliches Futtermittel auf Sojabasis ein
Vielfaches mehr kostet. Es gibt zwar eine hohe Strafandrohungen, aber
für eine Bestrafung müßte ein Landwirt auf frischer Tat
ertappt werden, und zwar unmittelbar beim Verfüttern des Tiermehls.
Es ist also trotz des Verbotes nicht auszuschließen, daß
das Tiermehl anstatt auf dem Acker eher im Futtertrog landet.
Die EU-Kommision finanziert jetzt Studien, um zu prüfen, ob das
2001 beschlossene Verbot wieder aufgehoben werden kann. Das Tiermehl
könnte dann wieder ganz legal an Kühe und andere Tiere
verfüttert werden, die sich von Natur aus rein pflanzlich
ernähren würden.
Der Preis für das Tiermehl würde durch die Aufhebung des
Verbotes steigen und die Gewinne in der Tiermehlindustrie ebenso.
Von Seiten der EU wird aber betont, daß das "Verbot des
Kannibalismus" nicht fallen werde. Danach darf z.B. Kuhmehl nicht an
andere Kühe verfüttert werden.
Nachdem über den BSE-Skandal über die Jahre hin genügend
"Gras gewachsen" ist, die Verbraucher offensichtlich wieder alles
vergessen haben und massenhaft (Billig-) Fleisch einkaufen und
von Seiten der Tiermehlindustrie auf die EU anscheinend immer
stärkerer Druck ausgeübt wird, muß wohl befürchtet
werden, daß das Verbot der Tiermehlverfütterung bald fallen
wird.
Für mich ist es unerheblich, wenn Kühe nur Tiermehl zu
fressen bekommen, das aus Schweinen und Schafen gewonnen wurde, oder
Schweine nur Tiermehl aus Kühen zu fressen bekommen usw., ganz
abgesehen davon, wie das wieder überwacht werden soll (durch
einfärben?, gelb=Kuhtiermehl ?, blau=Schweintiermehl ?
rot=Schaftiermehl ?, usw.).
Wenn man einen Pflanzenfresser dazu zwingt, etwas zu fressen, das aus
Fleisch (-abfällen) gewonnen wurde, dann kann man davon ausgehen,
daß sich die Natur nach einiger Zeit wieder bitter rächen
wird und wir wieder so etwas ähnliches wie den BSE-Skandal
bekommen werden.
Unsere Eurokraten in Brüssel sind weit genug von der Realität
entfernt. Es muß deshalb befürchtet werden, daß das
Verbot der Tiermehlverfütterung bald fallen wird.
Wer dem ganzen entgehen will, der ernährt sich rein vegetarisch,
oder kauft nur noch Biofleisch.
Im Ökolandbau darf Tiermehl nicht einmal als Düngemittel
verwendet werden und schon gar nicht als Futtermittel. Das wird auch in
Zukunft so bleiben, auch wenn unsere Eurokraten in Brüssel das
Verbot der Tiermehlverfütterung wieder aufheben sollten.
Januar 2007
Neue Verordnung der Europäischen Union
für Tiertransporte
Nicht alles, was die EU-Kommission an Verordnungen heraus bringt
ist schlecht für den Tierschutz (wie z.B. REACH).
Durch die neue Verordnung der Europäische Union wurde der
Schutz von Tieren bei Transporten verschärft. Jeder Transport, der
länger als acht Stunden dauert, gilt ab sofort als
Langstreckentransport. Für
den müssen besonders hohe Standards eingehalten werden. Dafür
müssen
die Fahrzeuge künftig mit Bordtränken ausgestattet sein.
Außerdem
ist ein Temperaturschreiber Pflicht, denn die Tiere dürfen nicht
bei
unter 5°C bzw. bei über 30°C transportiert werden. Auch
spezielle
Belüftungssysteme sind vorgeschrieben.
Pferde müssen auf Langstrecken in Einzelverschlägen stehen.
Muttertiere dürfen in der ersten Woche nach der Geburt
überhaupt nicht transportiert werden.
Verschärft worden ist auch die Regel, welche Tiere überhaupt
transportfähig sind. Verletzte oder kranke Tiere sind es nicht,
auch trächtige Tiere dürfen nicht an Bord. Sehr junge Tiere,
z.B. Kälber unter 10 Tagen, oder Ferkel unter 3 Wochen,
dürfen nicht weiter als 100 Km transportiert werden.
Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes,
Thomas
Schröder, sagte: „Das was jetzt in Kraft tritt, ist eine
Verbesserung,
aber nur eine marginale. Die Grundursache des Tierleids, z.B. die
Transportzeit,
die Dauer, die die Tiere auf dem Transporter sein müssen, ist
immer
noch viel zu lange. Es reicht eine Transportstrecke von acht Stunden
durch
Europa und vier Stunden durch Deutschland. Mittlerweile sind 19 Stunden
möglich, trotz der Verbesserung dieser Verordnung.“
Nicht verschärft wurde auch die Ladedichte, also die Vorschrift,
wie viele Tiere wie zusammengepfercht werden dürfen. Etwa 360
Millionen Tiere
werden jährlich innerhalb der Europäischen Union hin und her
gekarrt.
Aber wie viele Tiere es tatsächlich sind weiß keiner, weil
z.B.
Geflügel nur nach Kilo und nicht nach Tierzahl gemessen wird und
entsprechend
zusammengepackt wird.
Acht von Zehn Tiertransporten werden nach der neuen Regel als
Langstrecken eingestuft. Belade- und Entladezeiten gelten als
Transportzeiten.
Die Behörden sollen besser kontrollieren können, ob die
Fahrer die Ruhezeiten für die Tiere auch einhalten. Die bisher
üblichen Fahrtenbücher sind leicht manipulierbar. Um hier die
Kontrollmöglichkeit zu verbessern, sollen die Fahrzeuge mit
Satelliten-Navigationssystemen ausgestattet werden. Zunächst ist
das nur bei neuen Fahrzeugen Pflicht. Ab Januar 2009 müssen auch
ältere Transporter nachgerüstet werden. Die Viehtransporteure
kalkulieren dabei, je nach Fahrzeug, mit 2000 bis 5000 Euro.
Die schönste EU-Verordnung ist aber nur etwas wert, wenn auch
kontrolliert wird, ob sie eingehalten wird, und hier hackt es. Das
kostet Geld, das kostet Personal. Bisher schon sind die Viehtransporte
kaum kontrolliert worden.
Deshalb ist auch der Bundesgeschäftsführer des Deutschen
Tierschutzbundes,
Thomas Schröder, skeptisch, ob es den Tieren durch diese
verschärfte
EU-Verordnung nachhaltig besser gehen wird: „Leider ist nicht
gleichzeitig
das Personal aufgestockt worden, um eine genügend große
Anzahl
von Amtsveterinären zu haben, die an den entsprechenden
Ladestellen
und an den Grenzübergängen fachlich beurteilen können,
wie
es den Tieren geht, die das Leid der Tiere einschätzen und dann
entscheiden,
ob der Transport gestoppt wird, oder nicht.“
Die verschärfte EU-Verordnung ist erst einmal erfreulich und zu
begrüßen. Jetzt muß alles daran gesetzt werden,
daß sie auch eingehalten wird.
Wenn Sie z.B. einen Tiertransporter sehen und den Eindruck haben,
daß die Tiere stark leiden, z.B. im Sommer bei über 30°C
im Stau, dann verständigen Sie die Polizei. Die soll dann einen
Amtsveterinär anfordern, der dann beurteilt, ob der Transport
fortgeführt werden kann.
Dezember 2006
Die EU-Chemikalienverordnung (REACH)
REACH Registration,
Evaluation
and Authorisation
of Chemicals
(Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien)
Nach sechs Jahren inhaltlicher Arbeit wurde am 13.12.2006 die
EU-Chemikalienverordnung (REACH) vom EU-Parlament beschlossen.
Durch REACH werden 30.000 im Handel erhältliche Stoffe in
sogenannten Toxizitätstests (Giftigkeitstests) durch Tierversuche
getestet. Diese Toxizitätstests an Tieren zählen zu den
grausamsten Tierversuchen, die es gibt.
Lesen Sie bitte dazu auf der Seite von PETA eine Beschreibung dieser
Tests:
http://special.peta.de/euchemicaltests/tests.html
Nach Schätzungen von Experten könnten mit der geplanten neuen
europäischen Chemikalienpolitik sage und schreibe 10 Millionen
Tiere
über einen Zeitraum von 20 Jahren durch Versuche gequält und
getötet
werden.
Der Deutsche Tierschutzbund e. V. geht sogar von 45 Millionen Tieren
aus. Siehe hier.
Die Vergangenheit hat gezeigt, daß man Erkenntnisse aus
Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen kann. Es besteht
deshalb die Gefahr, daß Chemikalien und Stoffe, die durch die
Ergebnisse von Tierversuchen als unbedenklich eingestuft werden, bei
Menschen schwere Schäden verursachen können.
Lesen Sie bitte hier auf dieser Homepage:
Wirkungsweisen bei Mensch und/oder Tier - das ist
hier die Frage!
Und auf den Seiten der „Vereinigung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.“
unter „Allgemein“ -> „Irrweg Tierversuch“
unter „Allgemein“ -> „Grundsatzerklärung“
unter „Allgemein“ -> „Vivisektion und Hexenverbrennung“
unter „Allgemein“ -> „Basisinformationen“
Die EU-Kommision zahlt für die Umsetztung von REACH ca. 2,3
Milliarden Euro. Wer die oben angegebenen Seiten von der „Vereinigung
Ärzte gegen Tierversuche e. V.“ durchgelesen hat, dem
ist klar, daß die beschlossene Chemikalienverordnung
nicht nur eine sinnlose und teure Tierquälerei ist, sondern dazu
auch noch gefährlich für den Menschen.
Die EU-Chemikalienverordnung
(REACH) ist ein Verbrechen an Tier und Mensch!
Sie dient als Alibifunktion für die Firmen und Konzerne, die diese
Chemikalien in den Handel bringen.
Wenn Menschen durch Chemikalien geschädigt werden,
können diese Firmen die Verantwortung von sich weisen und sich auf
die Tests berufen. Schadenersatzforderungen werden damit abgeblockt.
Viele Tierschutzorganisationen, wie z.B. der Deutsche Tierschutzbund e.
V. und PETA, haben sich dafür eingesetzt, daß diese Stoffe
in
tierversuchsfreien Tests geprüft werden.
Zum Teil ist ihnen das gelungen, aber es werden trotzdem viele
Millionen Tiere durch REACH bei den unglaublich grausamen Versuchen
leiden und sterben.
Ich frage mich, in welchem Land ich da lebe (EU eingeschlossen), in dem
solche grausamen Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben werden, obwohl
von
seriösen Seiten (Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V und
andere) und durch die praktische Erfahrung erwiesen ist, daß die
Ergebnisse
von Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen werden
können.
Selbst wenn es dem Menschen einen Nutzen bringen würde (es bringt
keinen Nutzen, sondern Gefahren), wäre es aus ethisch-moralischen
Gründen abzulehnen, daß dafür jedes Jahr weltweit viele
Millionen Tiere regelrecht zu Tode gequält werden.
Es gibt tierversuchsfreie Test-Methoden. Leider sind aber viele (noch)
nicht anerkannt, oder wenn sie anerkannt sind, werden sie nicht
angenommen
und umgesetzt.
Damit können aber genauere und verläßlichere Ergebnisse
erzielt werden, weil dort vielfach mit menschlichen Zellkulturen
(Hautzellen, Leberzellen ...) gearbeitet wird.
Das bringt eine geringere Gefahr für den Menschen und das
millionenfache quälen von Tieren wird vermieden!
Mehr informationen dazu finden Sie auf der unten angegebenen Seite von
PETA:
http://special.peta.de/euchemicaltests/alts.html
Und auf den Seiten der „Vereinigung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.“
unter „Allgemein“ -> „Forschung ohne Tierleid“
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich über Jahre hinweg
dafür eingesetzt, daß REACH möglichst
"unverwässert"
umgesetzt werden soll, wie ursprünglich geplant.
Daß heißt, daß auch die grausamsten und sinnlosesten
Tierversuche "zum Wohle des Verbrauchers" durchgeführt werden
sollen.
Greenpeace hat damit gegen die Tierschutzorganisationen und gegen den
gesunden Menschenverstand gearbeitet.
Mir ist unverständlich, warum sich Greenpeace so vehement für
diese gigantische Tierquälerei eingesetzt hat.
Wird Greenpeace jetzt auch schon von dubiosen Interessengruppen
unterwandert?
Ich war viele Jahre Fördermitglied bei Greenpeace und hatte auch
von Anfang an das Greenpeace-Magazin abonniert. Beides habe ich Ende
2006 gekündigt.
Mein Gewissen verbietet es mir, eine Organisation zu unterstützen,
die sich für eine so gigantische Tierquälerei einsetzt.
Greenpeace hat ein für alle mal mein Vertrauen verloren, auch wenn
diese Organisation beachtliche Erfolge im Umweltschutz erzielte.
Ich werde Greenpeace deshalb keinen einzigen Cent mehr Spenden.
Lesen Sie mehr dazu unter „Greenpeace und REACH“,
hier auf dieser Homepage.
Protest gegen Pelzmode
Die Tierschutzorganisation „Vier
Pfoten“ ruft zum Protest gegen den Verkauf von
Pelzmode auf.
Nährer Information erhalten Sie über die unten stehenden
Links. Dort können Sie vorbereitete Protest-Mails versenden.
Bitte beteiligen Sie sich daran und geben Sie diese Information
weiter.
http://www.pelzfrei.de/
auf dieser Seite dann bitte unten auf Protest klicken, oder gleich hier.
August 2006
Urlaubszeit, eine schlechte Zeit für Tiere
Jedes Jahr werden in Deutschland
insgesamt etwa 70.000 Tiere ausgesetzt, die meisten im Sommer
während der Urlaubszeit.
Die Tierheime sind deshalb zur Zeit voll ausgelastet, viele schon
überlastet.
Haustiere werden auch kurz vor dem Urlaub getötet und wie Abfall
in der Mülltonne entsorgt, Fische aus dem Aquarium einfach in die
Toilette gekippt.
Man muß deshalb leider davon ausgehen, daß die Zahl der
Haustiere, die vor dem Urlaub „entsorgt“ werden, noch höher ist.
Wer ein Tier bei uns in Deutschland aussetzt, macht sich strafbar. Das
Aussetzen eines eigenen Haustieres mit dem Ziel, sich seiner zu
entledigen,
ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einer Geldbuße bis zu
25.000
EUR bestraft.
In der Schweiz kann das Aussetzen von Heimtieren mit bis zu
20.000 SFr, oder mit bis zu drei Monaten Gefängnis bestraft
werden.
Auch in Österreich und Frankreich ist das Aussetzen von Tieren
strafbar.
Wenn Sie beobachten wie ein Tier ausgesetzt wird, notieren Sie sich
bitte möglichst viele Details (Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Personen,
alt, jung, Mann , Frau usw.)
Machen Sie nicht durch rufen, schimpfen oder ähnlichem auf sich
aufmerksam. Sonst nimmt derjenige das Tier wieder mit und setzt es an
einer anderen
Stelle aus, an der er ungestört ist.
Nachdem sich der „Tieraussetzer“ entfernt hat, kümmern Sie sich
bitte um das Tier. Bringen Sie es zum Tierheim, sagen Sie dort, was Sie
beobachtet haben und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Oder wenn Ihr Nachbar ein Haustier hat und plötzlich nach dem
Urlaub keines mehr. Fragen Sie ihn, wo das Tier ist. Wenn er sagt,
daß er
das Tier seiner Schwester in XY geschenkt hat, oder Ihnen sonst etwas
„spanisch“ vorkommt, gehen Sie bitte zum örtlichen Tierheim.
Wenn Sie dort das Tier entdecken, teilen Sie den Leuten vom Tierheim
bitte mit, was Sie wissen. Wenn Sie erfahren, daß das Tier
ausgesetzt wurde, vielleicht im Eingangsbereich vom Tierheim angebunden
gefunden wurde, erstatten Sie bitte Anzeige bei der Polizei.
Sagen Sie nicht, daß Sie keinen Ärger mit Ihrem Nachbar
haben wollen und deshalb keine Anzeige erstatten. Solche skrupellosen
Menschen
muß man bestrafen, wann immer es möglich ist! Die meisten
„Tieraussetzer“ bleiben leider unentdeckt und damit straffrei!
Mai 2006
Schüler für Tiere
Eine Initiative der
Schüler des Rodenkirchner Gymnasiums in Köln
Schüler
für Tiere
Ärzte
gegen Tierversuche
April 2006
DEUTSCHER BUNDESTAG – Petitionsausschuss –
Öffentliche Petitionen
Beim Deutschen Bundestag auf der
Seite "Öffentliche Petitionen" können Sie durch das
Hinzufügen
Ihres Namens und der Angabe Ihrer Adresse eine Öffentliche
Petition
unterstützen und sich an der Diskussion beteiligen.
Dort werden ständig Petitionen veröffentlicht, bei denen
welche dabei sind, die Sie vielleicht unterstützen wollen.
Der unten angegebene Link ist also nicht nur jetzt im April 2006
aktuell, sondern auch danach.
Heute möchte ich Sie auf eine Petition aufmerksam machen und
Sie dafür um Ihre Unterstützung bitten.
Es handelt sich hierbei die folgende Petition:
Tierschutz: Verbot, Haustiere
abzuschießen
Die Petition fordert für alle Bundesländer ein
generelles Verbot Haustiere abzuschießen sowie das Einfangen von
Katzen und Hunden per Fallen. Für das gesamte Bundesgebiet muss
diese einheitliche Regelung gelten, damit Jäger nicht mehr
"befugt" sind, angeblich "wildernde"
Hunde und Katzen, die ab 200 bis 500 m (je nach Bundesland)
außerhalb
von besiedelten Gebieten bzw. vom nächsten Haus entfernt
angetroffen
werden, einfach zu erschießen.
In Deutschland werden laut Aussage einer großen
Tierschutz-Organisation pro Jahr schätzungsweise 400 000 Katzen
von Jägern erschossen!
Im Zuge der Vogelgrippe soll nun in Niedersachsen die Schutzzone
von 200 m um die Bebauung aufgehoben werden. Dies wäre ein
Freibrief insbesondere für diejenigen Jäger, die auch bisher
nicht lange fragen ob die angetroffene Katze oder der Hund
tatsächlich wildert. Nicht zum erstenmal würde ein Haustier
auf dem eigenen, privaten Grundstück einfach abgeschossen!
Diese Petition können Sie noch bis zum Sonntag, 30. April
2006 unterstützen.
Falls dieser Termin schon abgelaufen sein sollte, würde ich
Sie bitten, trotzdem auf die Seite der "Öffentliche Petitionen" zu
gehen.
Um zu den Petitionen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den unten
stehenden Link.
Auf dieser neu geöffneten Seite klicken Sie dann auf
„Übersicht über Öffentliche Petitionen“ oder gleich hier.
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/
Vielen Dank!
Januar 2006
Bundesweites Schulprojekt „tierisch
engagiert“
Tierschutz macht Schule
Schülerinnen und Schüler für den Tierschutz zu
interessieren, ist das Ziel des bundesweiten Schulprojekts „tierisch
engagiert“. Gemeinsam mit der Erna-Graff-Stiftung hat VIER PFOTEN
fächerübergreifendes Unterrichtsmaterial für alle
Altersstufen entwickelt, das durch einen umfangreichen Online-Teil
ergänzt wird. Renate Künast unterstützt das Projekt mit
ihrer
Schirmherrschaft.
In den Lehrplänen der Schulen spielt das Thema Tierschutz
kaum eine Rolle. Dennoch ist es besonders wichtig, Kinder und
Jugendliche an
einen fairen und verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren
heranzuführen.
Denn als Verbraucher von morgen oder künftige Tierhalter
übernehmen
sie Verantwortung für die Tiere als Mitgeschöpfe. Das
Schulprojekt
„tierisch engagiert“ leistet einen wichtigen Beitrag, um Kinder und
Jugendliche
auf diese Verantwortung vorzubereiten. Die umfassenden und fundierten
Unterrichtsmaterialien sind in fast allen Schulfächern einsetzbar.
Sie sind modular gestaltet und eignen sich besonders gut für den
Einsatz in Vertretungsstunden
bis hin zur Projektarbeit. Für jede Schulstufe steht ein
Schülermagazin mit altersgerechten Themen zur Verfügung:
- Schülermagazin 1 (Unterstufe) „Tiere in menschlicher
Obhut“ (Heimtiere, Zoo, Zirkus, Jagd, Tiere in Film und Sport),
- Schülermagazin 2 (Mittelstufe) „Genutzte und benutzte
Tiere“ (Haltung von Nutztieren, Tiertransporte, Legehennen,
Tierversuche/Alternativmethoden)
- Schülermagazine 3 (Oberstufe) „Kulturgeschichte der
Mensch-Tier-Beziehung“ (Das Tier in der Ethik, das Tier im Recht, das
Tier in der Politik, das
Tier in der Religion, das Tier in der Kultur)
Um den Lehrern den Einsatz der Materialien so einfach wie
möglich zu machen, wird jedes Schülermagazin von einer
Lehrerinformation begleitet. Hierin sind Aufgaben,
Lösungsvorschläge und Hintergrundinformationen erhalten.
Neben diesem gedruckten Material
bietet das Internetportal www.tierisch-engagiert.de weitere umfangreiche
Informationen, die regelmäßig ergänzt und aktualisiert
werden:
- Eine große Online-Bibliothek enthält
Hintergrund-Artikel zu allen Themenbereichen, Literaturhinweise,
Zahlen, Daten und Fakten.
- Das Schüler-Forum lädt zum Meinungs- und
Erfahrungsaustausch ein und bietet außerdem Informationen
über Tierschutz-Aktivitäten außerhalb des schulischen
Alltags.
- Im Lehrer-Forum haben Lehrkräfte die Möglichkeit
zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Das kostenlose Unterrichtsmaterial
können Lehrer
bei VIER PFOTEN bestellen:
Altonaer Straße 57
20357 Hamburg
oder per Telefon 040-399 249-0
Dezember 2005
Kein Geld mehr für den
Schlachtviehtransport
Am 23. Dezember 2005 hat der in Brüssel tagende
EU-Verwaltungsausschuss ein sofortiges Ende der
EU-Subventionen für Schlachttiertransporte beschlossen.
Das war ein kluger Schachzug der EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann
Fischer-Boel. Für ihren Vorschlag, die Exportsubventionen für
den
oftmals quälerischen Transport von Rindern, die zum Schlachten
(Schächten)
vor allem in den Nahen Osten über das Mittelmeer transportiert
wurden,
mit sofortiger Wirkung abzuschaffen, hatte sie so kurz vor Weihnachten
einen
günstigen Zeitpunkt gewählt.
Im zuständigen Ausschuss gab es keine ausreichende Mehrheit, um
das Ende der Qualsubventionen zurückzuweisen. Nach den
EU-Abstimmungsregeln liegt dann die Entscheidung bei der Kommision.
Damit war der Weg für die EU-Landwirtschaftskommissarin frei, das
Ende der Zahlungen direkt beschließen zu lassen, ohne weitere
Beratungen im EU-Rat.
Im Jahr 2004 wurden 174000 Schlachtrinder vor allem in den Nahen Osten
transportiert, wofür die EU rund 52 Millionen Euro
Exportsubventionen
zahlte.
Im Jahr 2005 wurden ca. 77 Millionen Euro für Ausfuhrerstattungen
bereitgestellt, mehr als in den Jahren vorher.
Mit dieser subventionierten Tierqual ist nun seit dem 24. Dezember 2005
schluss.
Leider gibt es auch hier, wie bei vielen Beschlüssen der EU,
wieder eine Ausnahme. Der Export so genannter Zuchtrinder, der vor
allem tragende Jungkühe betrifft, wird weiter subventioniert. Der
Transport dieser Tiere
nach Marokko und Algerien ist nur geringfügig schonender als der
von
Mastrindern.
Im Jahr 2004 wurden etwa 80000 Zuchttiere exportiert, die
Ausgleichszahlungen dafür betrugen rund 16 Millionen Euro.
Es besteht jetzt die Gefahr, dass auch in den Nahen Osten Zuchtrinder
exportiert werden, um Exportsubventionen zu erhalten, diese Tiere aber
nicht zur Zucht von Rindern verwendet werden, und sobald dieses gekalbt
haben, im Endeffekt mit ihren Kälbern geschlachtet
(geschächtet) werden.
Gegen einen solchen evtl. Missbrauch muss man dann mit aller Härte
vorgehen und diesen sofort abstellen.
Die EU hatte bei den Verhandlungen über die laufende
Welthandelsrunde zugesagt, dass alle Exportsubventionen bis Ende 2013
abgeschafft werden.
Hoffen wir, dass die Abschaffung aller Exportsubventionen wirklich
beschlossen wird, möglichst noch vor dem Jahr 2013.
Die Streichung der Exportsubventionen für Schlachtviehtransporte
ist ein großer Erfolg für den Tierschutz. Dieser Erfolg war
nur durch den beharrlichen Einsatz von Menschen möglich, die die
von der EU subventionierte Tierquälerei aufgedeckt haben, durch
Presse, Rundfunk und Fernsehen der
breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht haben, Protestaktionen
organisiert und durchgeführt haben und die verantwortlichen
Politiker immer wieder damit konfrontiert haben.
Je mehr Tierfreunde in Tierschutzverbänden organisiert sind, desto
größerer Druck kann auf die Politik (Gesetzgebung)
ausgeübt
werden.
In Deutschland gibt es viele Millionen Haustiere, aber nur wenige, die
ein Haustier haben, sind Mitglied in einem Tierschutzverein.
Bitte unterstützen Sie eine Tierschutzorganisation Ihrer Wahl
durch Ihre Mitgliedschaft!
November 2005
Aktionsplan der Gemeinschaft für den
Tierschutz:
Wohlbefinden und Schutz
landwirtschaftlicher Nutztiere
Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem
„Aktionsplan Tierschutz“, der neue Initiativen in diesem Bereich
vorstellen soll. Dabei will sie die Meinungen der europäischen
Bürgerinnen und Bürger zum Tierschutz und zum Schutz der
landwirtschaftlichen Nutztiere berücksichtigen. Die Einstellung
der Öffentlichkeit wird hierzu mit einer Online-Befragung
ermittelt.
Bitte beteiligen Sie sich bis Ende November 2005 an der Umfrage und
helfen Sie so, der Kommission den hohen Stellenwert des Tierschutzes
bei der europäischen Bevölkerung zu verdeutlichen.
Unter folgendem Link
http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=216252&U=NDAzMzc%3D
finden Sie den Fragebogen zum Tierschutz. Die Beantwortung erfolgt
durch einfaches Ankreuzen und dauert etwa zehn Minuten.
Abgeschlossene Befragungen der EU-Kommission, u.a. zum Schutz von
Tieren beim Transport oder zum ökologischen Landbau,
finden Sie hier.
http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=216253&U=NDAzMzc%3D
Zusätzlich möchte ich hier noch auf die Seite von der
Europäischen Kommision für Tiergesundheit und
Tierschutz verweisen:
http://europa.eu.int/comm/food/animal/welfare/index_de.htm
November 2004
Online-Petition zur Legehennen-Haltungsverordnung
Seit 30 Jahren schreibt unser Tierschutzgesetz eine
"verhaltensgerechte" Unterbringung aller Tiere vor. 1999 stellte das
Bundesverfassungsgericht
klar, dass dies insbesondere auch für Legehennen gilt und
herkömmliche Käfighaltung gesetzwidrig sei. Seit Mitte 2002
ist ethischer Tierschutz Staatsziel. Trotzdem sitzen derzeit 35
Millionen Legehennen in den typischen Batteriekäfigen, nunmehr auf
je 550 qcm Lebensfläche - das ist
immer noch deutlich weniger als ein DIN A4 Blatt.
Vorschriften, die erst 2001 mit Zustimmung des Bundesrates, also der
Bundesländer, erlassen worden waren und ab 1.1.2007 gelten
sollten, werden voraussichtlich vor Inkrafttreten gekippt. Diese
hätten, erstmals und einmalig in der Geschichte der BRD, eine
rechtmäßige Unterbringung wenigstens
einer Nutztierart durchgesetzt.
Eine starke Lobby, hinter der auch der Bauernverband steht, hat
über die Bundesländer erreicht, dass Frau Künast die
Vorschriften zur Hennenhaltung wohl revidieren wird (muss).
Voraussichtlich wird der sog. ausgestaltete Käfig erlaubt werden.
Keinesfalls ein "möbliertes Appartement", wie Interessenvertreter
bekunden.
Die Einrichtungen des ausgestalteten Käfigs - Einstreu,
Sitzstangen,
Nest - haben Alibifunktion. Verhaltensgerecht, also
gesetzmäßig
untergebracht sind die Hennen dort nicht. Das ist Augenwischerei und
die
Tierquälerei geht weiter.
Politiker, die sich für die Erhaltung der Tierquälerei in der
Massentierhaltung einsetzen, um den Profit möglichst hoch zu
halten,
haben mein Vertrauen verloren!
Eine Ausnahme ist die Verbrauchrschutzministerin, Frau Renate
Künast (Grüne). Ihr ist es überwiegend zu verdanken,
dass die schon beschlossenen und jetzt in Gefahr geratenen
Verbesserungen im Tierschutz erst zustande
kamen.
Wir müssen Frau Künast den Rücken stärken, dass sie
dem schamlosen, gesetzwidrigen Druck einer lobbygesteuerten Politik
nicht
nachgibt.
Bitte beteiligen Sie sich an dieser Online-Petition!
Bitte hier klicken: http://www.vegan-central.com/lgpetition.php
Nachtrag März 2005: Die Petition wurde aus dem
Netz genommen.
Was daraus geworden ist können Sie hier erfahren:
http://www.tierrechteportal.de/Blickpunkt/IneigenerSache.html#Petition
November 2004
Unterschriftenaktion:
Ich kann nicht klagen, vom Deutschen Tierschutzbund E.V
| Bild
wurde entfernt |
Tierschutzklage - Jetzt!
Deutscher Tierschutzbund E.V.
|
|
Der Tierschutz ist als
Staatsziel im Grundgesetz verankert. Wo dieser Schutz nicht
verwirklicht wird, müssen seriöse Tierschutzorganisationen
das Recht haben, ihn anstelle der
Tiere gerichtlich einzuklagen. Der Schutz von Tieren darf nicht nur auf
dem Papier stehen, sondern muss in der Praxis durchgesetzt werden. Wir
brauchen
daher eine bundesweite Verbandsklage im Tierschutz.
Bitte sorgen Sie jetzt dafür, dass dieses Ziel, Tiere vor Leid und
Missbrauch zu schützen, erreicht wird. Bitte setzen Sie sich
für
die Einführung der tierschutzrechtlichen Verbandsklage ein, indem
Sie
sich an der Unterschriftenaktion vom Deutschen Tierschutzbund E.V. und
seinen
Partnern im Bündnis Tierschutz beteiligen.
Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite vom Deutschen
Tierschutzbund E.V.
|
August 2004
Aktualisierung Betreff Kentucky Fried Chicken
Im August 2003 habe ich auf dieser Seite einen Aufruf
der Tierschutzorganisation PETA (http://www.peta.de/) reingestellt (siehe weiter unten), die Fast-Food-Kette
Kentucky Fried Chicken zu boykottieren. Dieser Aufruf ist leider immer
noch aktuell.
Schon im Mai 2001 sicherte KFC’s
Muttergesellschaft - mit Namen Yum! Brands, Inc. - Peta zu, die schlimmen Misshandlungen von Hühnern im Betrieb, beim
Transport und bei der Schlachtung zu beenden.
Leider hat sich bis heute nichts geändert.
PETA hat bei Pilgrim's Pride (USA), einem
Zulieferer von KFC, sieben Monate lang verdeckte Ermittlungen
durchgeführt.
Mit schockierenden Ergebnissen!
So wurden zum Beispiel Hühner bei Pilgrim's Pride
- wie Handbälle mit voller Wucht an die Wand
geknallt.
- zu Tode getrampelt oder tot geprügelt.
- mit aller Gewalt getreten, so dass sie in die
Luft flogen, oder sie wurden gegen Betonwände gekickt.
- auf den Boden geklatscht.
Auch bei anderen KFC-Zulieferern wurden unglaubliche
Tierquälereien beobachtet.
So wurden zum Beispiel Hühner in kochendes Wasser getaucht, zwecks
Entfernung der Federn, die nicht betäubt und bei vollem
Bewusstsein
waren.
Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Beispiele.
Die meisten Menschen, die bei der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken
etwas essen, würden wohl angeekelt und schockiert
das Fleisch wieder ausspucken, wenn sie wüßten, was mit dem
Tier
bei der Aufzucht, beim Transport oder bei der Schlachtung geschehen
ist,
das sie gerade essen.
Die Zusagen von Yum! Brands,
Inc, den Tierschutz bei seinen Zulieferern zu verbessern, haben sich
als leere Versprechungen herausgestellt, und das schon seit Jahren!
Daran wird sich erst etwas ändern, wenn die Umsätze massiv
wegbrechen, aufgrund dieser Tierquälereien.
Sie als Verbraucher haben es in der Hand!
Meiden Sie Kentucky Fried Chicken und bitten Sie auch Freunde und Bekannte, das auch zu tun.
Um mehr darüber zu erfahren und die
Informationen an Ihre Freunde weitergeben zu können, besuchen Sie http://www.kfcgrausam.de/.
Dezember 2003
Verbot der Käfighaltung ab 2007 kommt nicht?
Die schon beschlossene Abschaffung der
Käfighaltung von Legehennen bis spätestens 2007 in
Deutschland wird sehr wahrscheinlich später oder überhaupt
nicht kommen.
Der Bundesrat hat am 28.11.03 mit Mehrheit in einem trickreichen Antrag
von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen beschlossen, dass die
Käfighaltung von Legehennen über das eigentliche Verbot ab
2007 weiterhin möglich sein soll.
Es sollen zuerst alle serienmäßig hergestellten
Haltungssysteme in einem Prüfverfahren überprüft werden,
so eine Art von
Tierschutz-TÜV, bevor die jetzigen Haltungssysteme geändert
oder
abgeschafft werden.
Es ist längst erwiesen, dass die Käfighaltung von Legehennen,
bei der jeder Henne nur ein Platz von der Größe eines
DIN-A4-Blattes oder oft noch weniger zugestanden wird, eine unzumutbare
Qual für die Tiere ist. Wenn jetzt ein Prüfverfahren
gefordert wird, dann ist das nur ein Vorwand, um möglichst lange
den Profit in der industriealisierten Massentierhaltung hoch zu halten.
Auch schon beschlossene Tierschutzverbesserungen in der Schweinehaltung
werden damit blockiert. Nach der jetzigen Regelung werden Schweinen,
die
bist zu 110 Kilogramm schwer werden, nur 0,65 Quadratmeter (!)
zugestanden.
Die Tiere stehen bei dieser Haltungsform ständig unter Stress.
Ständig
wird geschoben und gedrängelt, oft wird Kannibalismus beobachtet.
Die
Tiere stützen sich in ihrer Not immer wieder auf die Rücken
ihrer
Artgenossen, um etwas mehr Platz zu bekommen. Als Folge davon sind ihre
Rücken verkratzt oder sogar mit offenen Wunden übersät.
Dieser Rückschritt in Sachen Tierschutz ist auf eine
Unionsmehrheit (CDU/CSU) im Bundesrat zurückzuführen.
Die Union (CDU/CSU) hat in der Vergangenheit schon des öfteren
Tierschutzverbesserungen jahrelang blockiert und verhindert (z.B. die
Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz).
Politiker, die sich dafür einsetzen, dass diese
tierquälerischen Haltungsformen beibehalten werden, nur damit der
Profit in der Massentierhaltung hoch bleibt, haben mein Vertrauen
verloren!
Eigentlich hatte die Verbrauchrschutzministerin, Frau Renate
Künast (Grüne), am 28.11.2003 eine Verordnung vorgelegt, mit
der mehrere europarechtliche Richtlinien zum Schutz von Schweinen in
innerstaatliches Recht umgesetzt
werden sollte.
Doch der Agrarausschuss der Länderkammer hatte gefordert, die
Zulässigkeit von Käfigen bis zum 31. Dezember 2009 zu
verlängern. Ein
entsprechender Antrag fand allerdings keine Mehrheit der Länder.
Frau Künast, die den Beschluss vom 28.11.2003 nicht unterzeichnen
will, setzt sich unermüdlich für den Tierschutz ein.
Sie hat erkannt, dass der Verbraucherschutz nur durch
Tierschutzverbesserungen in der Massentierhaltung möglich ist.
Leider wird sie immer wieder von Politikern ausgebremst, die unter dem
Einfluss der Massentierhaltungslobby stehen (Aufsichtsratgehalt,
Honorar
für Beraterverträge usw., siehe auch Text auf der Startseite)
und
deren Interessen vertreten.
Ich fürchte, dass das leider nur der Anfang einer Kette
künftiger Verschlechterungen ist.
Wenn im Mai 2004 die Osterweiterung in Kraft tritt, bei der Estland,
Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische
Republik, Ungarn und Zypern in die EU aufgenommen werden, dann geht es
nur noch darum, alles möglichst billig zu produzieren, um
gegen die Billigwaren aus
den neuen Partnerländern zu bestehen.
Der Tierschutz wird dann noch weiter zurückgedrängt. Aber
auch für uns Menschen werden sich die Bedingungen verschlechtern.
Die Arbeitnehmerrechte werden massiv abgebaut und die Arbeitslosigkeit
wird weiter steigen.
Deutschland hat gegen die Billigwaren aus den künftigen
Partnerländern der Osterweiterungen keine Chance. Nur wenn die
Erzeuger qualitativ hochwertige Waren aus artgerechter Tierhaltung
produzieren und das auch von uns Verbrauchern angenommen und gekauft
wird, können sie überleben.
Sie als Verbraucher/in haben es jetzt in der Hand, nicht erst
ab
2007, 2009 oder am „Sankt-Nimmerleins-Tag“!
Wenn Sie Produkte aus der tierquälerischen Massentierhaltung
kaufen (Eier aus dem Legehennen-KZ, Billigfleisch), dann finanzieren
Sie damit
diese Tierquälereien.
Bitte helfen Sie mit, dass mit Tierquälerei kein Geld mehr
verdient werden kann – kaufen Sie Qualitätsware!
Weniger in hoher Qualität ist oft mehr!
Oktober 2003
Tierversuche für Tierfutter
Die Tierschutzorganisation PETA hat ermittelt, dass
viele Tierfutterhersteller grausame und sinnlose Laborexperimente an
Hunden und Katzen durchführen. Die schlimmsten unter ihnen sind
die Firmen Iams (www.iams.de) und Procter & Gample (www.procter.de).
Procter & Gample ist die Muttergesellschaft von Iams.
Auf der Seite http://www.peta.de/aktionen/iams/notest.html finden Sie eine Positivliste und eine Negativliste.
Firmen auf der Negativliste, die nicht zu empfehlen weil sie
Tierversuche durchführen bzw. durchführen lassen, sind:
Masterfoods GmbH
z.B.: Whiskas, Kitekat, Sheba, Pedigree,
Cäsar,
Frolic, Chappi
Lidl Stiftung & Co.KG
z.B.: Coshida, Orlando
Nestle Purina Petcare Deuschland GmbH
z.B.: Purina, Bonzo,
Matzinger,
Friskies, Felix, Doko, Gourmet, Noblesse, Proplan, Vitakraft
um nur die bekanntesten zu nennen.
Die Tierfutterhersteller auf der Positivliste sind nicht so bekannt und
Sie finden deren Produkte auch nicht in jedem Supermarkt. Ich bitte
Sie,
dass Sie Sich die Mühe machen und selbst bei diesen Herstellern
nachfragen, wie und wo Sie deren Produkte erwerben können.
Bei allen ist eine Email-Adresse und/oder eine Telefonnummer angegeben.
Procter & Gample führt auch in anderen
Bereichen grausame Tierversuche durch. Ich bitte Sie, dass Sie die
Produkte von diesem amerikanischen Konzern meiden. Bei uns in
Deutschland sind folgende Marken von Procter & Gample:
Always, Ariel, Blend-a-Med, Dash, Lenor, Oil of Olaz, Pampers, Punica,
Tempo, Wick und andere.
Noch mehr Infos zu Iams (in englisch) auf der Seite: http://www.iamsodead.com/iams-feat-austria.html
September 2003
Kampagne um den Tierschutz in der Verfassung der Europäischen
Union zu etablieren.
Ob Tiertransporte, die
»Herodes«-Prämie oder Billig-Ei-Importe - täglich
begegnen wir den Grenzen des Tierschutzes. Diese sind erst zu
überwinden, wenn der Schutz der Tiere vor vermeidbaren, sinnlosen
Qualen endlich auch als Staatsziel in der zukünftigen
Europäischen Verfassung Eingang findet. Noch in diesem Jahr wollen
die EU-Mitgliedstaaten und die Beitrittsländer die
Europäische Verfassung verabschieden. Daher sollte jetzt jede
Europäerin und jeder Europäer sich an
der EU-weiten Kampagne zur Aufnahme des Tierschutzes in die
EU-Verfassung
beteiligen.
Wie Sie das machen können und weitere
Informationen dazu finden Sie auf der Seite:
http://animals-constitution.info/de/.
Sie kommen dort hin, wenn Sie auf das Banner klicken.
September 2003
Interessanter Artikel zum Thema Tierversuche im Greenpeace-Magazin
Sep.-Okt. 2003
Im neuen Greenpeace-Magazin Ausgabe
September-Oktober 2003 ist ein interessanter Artikel zum Thema
Tierversuche.
Das Heft trägt sich ausschließlich
über den Verkaufspreis und verzichtet komplett auf Werbung. Es
muss dadurch nicht auf Werbekunden Rücksicht genommen werden.
Wer auf eine unabhängige und gut
recherchierte Berichterstattung Wert legt, der sollte da mal
reinschauen.
Das Greenpeace-Magazin gibt es am Bahnhofskiosk
oder im gut sortierten Zeitschriftenhandel für 4,50 Euro.
Im Handel nicht mehr erhältliche Ausgaben
können zum Preis von 4,50 Euro incl. MwSt. und Porto nachbestellt
werden (Sonderpreise für Schulklassen auf Anfrage).
Gehen Sie dazu im Internet auf die Seite www.geenpeace-magazin.de
und klicken Sie dann auf Archiv/Suche.
Dort konnte man auch das aktuelle Greenpeace-Magazin und die
Ausgaben im Archiv online kostenlos koplett lesen. Das ist jetzt aber
leider nicht mehr möglich. Jetzt sind nur noch ausgewählte
Artikel zum Teil lesbar.
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August 2003
PETA ruft zum Boykott auf !
Die Tierschutzorganisation PETA (http://www.peta.de/)
ruft zum Boykott der Fast-Food-Ketten Yum! Brands-Restaurants -
einschließlich Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut auf!
Im Mai 2001 sicherte KFC’s Muttergesellschaft - mit
Namen Yum! Brands, Inc. - Peta zu, sie würden im Tierschutz „die
Latte höher legen.“
Kentucky Fried Chicken (KFC) hat jedoch bis heute
nichts unternommen, um einige der schlimmsten Misshandlungen von
Hühnern im Betrieb, beim Transport und bei der Schlachtung zu
verhindern.
So werden die Hühner z.B. vor der Schlachtung
unzureichend betäubt und vor Angst schreiend das Fließband
hinutergeschickt, um dann lebendig verbrüht zu werden..
KFC sollte daran denken, dass PETA nach einer
11-monatigen Kampagne McDonald’s USA dazu zwang, angekündigte und
unangekündigte Schlachthof-Inspektionen bei all seinen Schweine-,
Hühner- und Rindfleischlieferanten durchzuführen.
Zusätzlich zeigte sich die Firma einverstanden,
nicht mehr bei Lieferanten einzukaufen, die keine dieser Inspektionen
zulassen.
KFC sollte sich auch daran erinnern, dass sich
Burger
King nach PETA’s sechsmonatiger Kampagne einverstanden zeigte, alle
Änderungen durchzuführen, die sein Konkurrent McDonald’s
umgesetzt hatte. Zusätzlich führte Burger King den ersten
vegetarischen Fast-Food-Burger in den
USA ein. Und drei Monate nachdem Burger King seine
Fleisch-Einkaufspraktiken
geändert hatte, setzte Wendy’s - nach PETA’s unermüdlichen
Druck
- dieselben grundlegenden Verbesserungen um.
PETA führt diese Kampagne weltweit durch. Von
Washington bis Berlin und von London bis Tokio wird PETA seine Kampagne
nicht beenden, bis KFC sich einverstanden erklärt, die gesamte
Skala der Haltungsstandards für Hühner umzusetzen, um deren
Anwendung PETA für alle Länder, in denen KFC
geschäftlich tätig ist, gebeten hat.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Kampagnen
Erfolg haben, wenn sich viele Menschen daran beteiligen. Bitte
beteiligen auch
Sie Sich daran.
Um mehr darüber zu erfahren und die Informationen
an Ihre Freunde weitergeben zu können, besuchen Sie http://www.kfcgrausam.de/.
Mai 2002
Puten aus guten Ställen
Ein Schritt in die richtige Richtung: „Ab Mitte Juni
2002 gibt es Putenfleisch aus tierfreundlicher Haltung im Handel“,
kündigt Greenpeace-Experte Martin Hofstetter an. Nach
Geenpeace-Protesten gegen
die entsetzlichen Mastbedingungen in Putenställen ziehen die
beiden
größten Geflügelverarbeiter Heidemark und Nölke
seit
Februar 2002 jeweils zunächst 50.000 Vögel mit mehr Platz und
ohne Antibiotika als Wachstumsförderer auf. In Supermärkten
werden
die Puten voraussichtlich als Frischfleisch verkauft, außerdem
plant
Nölke Wurstprodukte. Interessiert zeigen sich Tengelmann, Edeka,
Metro
und Rewe.
Wünschenswert wäre, dass alle Tiere unter
Öko-Bedingungen gehalten werden würden – mit Platz, Auslauf
und mit gutem Futter, betont Hofstetter.
Viele Verbraucher schreckt jedoch der Preis. Fleisch
von Puten aus „extensiver Haltung“ wird jedoch „nur rund 15 Prozent
teurer als aus Massentierhaltung“, schätzt Hofstetter. Ein Kilo
Putenschnitzel
kostet dann sieben statt sechs Euro. Wenn die Verbraucher das bezahlen,
kann
sich diese Tierhaltung durchsetzen. Dann beginnt eine „Entwicklung, die
längst überfällig ist“, sagt Hofstetter.
Zufriedengeben will sich Greenpeace damit aber nicht:
Auch die extensive Haltung soll einen Auslauf ins Freie vorsehen, und
die Mäster sollten robustere Putenrassen wählen.
Quelle dieses Artikels: Greenpeace Nachrichten 2/02.
Mai 2002
Tierschutz ins Grundgesetz
Jetzt ist es endlich durch! Als erstes Land in der EU
nimmt Deutschland nach jahrelangem Streit den Tierschutz als Staatsziel
in das
Grundgesetz auf.
Am 17.5.2002 beschloss der Bundestag mit
überwältigender Mehrheit die Grundgesetzänderung. Der
Bundesrat hat sein Ja bereits
signalisiert. Die Änderung soll noch in diesem Sommer umgesetzt
werden.
Die Unionsparteien (CDU/CSU) hatten die Aufnahme des
Tierschutzes in das Grundgesetz in den letzten Jahren dreimal
blockiert, stimmten nun
aber zu.
Der Gesetzgeber werde Würde und Schutz der Tiere
stärker ins Visier nehmen. Nach Angaben des
Bundeslandwirtschaftsministeriums hat die Änderung auf derzeit
geltendes Recht keine Auswirkungen. Nur für künftige
Regelungen werde das Staatsziel Folgen haben.
Das sehe ich nicht so! Wenn der Tierschutz
entgültig im Grundgesetz aufgenommen ist, dann hat sich die
Gesetzeslage gravierend geändert. Das Bundesverfassungsgericht
hätte in diesem Fall bestimmt nicht das Schächten von Tieren
erlaubt. Dieser Fall und andere müssen dann neu verhandelt werden!
Es besteht die Gefahr, dass die
Grundgesetzänderung zugunsten des Tierschutzes durch
großzügige Ausnahmeregelungen umgangen wird und somit
wirkungslos gemacht wird. Das muss verhindert werden!
Die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz ist nur
gelungen, weil der Druck auf die Politik immer größer wurde.
Dieser Druck muss weiter ausgeübt werden, damit der Tierschutz
weiter gesichert
und erweitert wird.
Bitte beteiligen Sie Sich daran! Treten Sie einem
Tierschutzverein bei. Je mehr Menschen in Tierschutzverbänden
organisiert sind, um so leichter kann das gelingen und keine Partei
kann es sich dann leisten den Tierschutz ungeachtet zu lassen.
Januar 2002
Schächten von Tieren wurde vom Bundesverfassungsgericht
erlaubt !
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil vom
15. Januar 2002 die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass
moslemische
Metzger in Deutschland Schafe und Rinder wieder schächten
dürfen.
Dabei wird den Tieren ohne Betäubung mit einem
Schnitt die Halsschlagader sowie die Luft- und Speiseröhre
durchtrennt, um
ein vollständiges Ausbluten sicherzustellen. Dieses
Schlachtverfahren
soll den Gläubigen den Genuss von unblutigem Fleisch
ermöglichen,
weil nach dem Koran der Verzehr von Blut verboten ist.
Das deutsche Tierschutzgesetz untersagt das
betäubungslose Schächten. Eine Ausnahmegenehmigung darf dann
erteilt werden, wenn
‘‘zwingende Vorschriften‘‘ einer Religionsgemeinschaft dies verlangen.
Den
Juden war das Schächten auch bisher schon erlaubt. Das
Bundesverfassungsgericht
musste praktisch so entscheiden, weil auch im Grundgesetz in zwei
maßgebenden Artikeln die Berufsfreiheit und die Religionsfreiheit
festgelegt ist, aber das Tierschutzgesetz darin nicht vorkommt.
Noch in dieser Legislaturperiode entscheidet der
Bundestag über die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz.
Bei der letzten Abstimmung haben das Gegenstimmen aus der CDU und CSU
verhindert. Diesmal werden sich die Tierschutzverbände dafür
stark machen, dass das nicht wieder passiert. Die Aufnahme des
Tierschutzes in das Grundgesetz
wird durch eine große Kampagne zum Wahlkampfthema gemacht. Die
Abgeordneten müssen wissen, dass die Mehrheit der Bevölkerung
hinter dem Antrag steht.
Die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz muss
dieses mal gelingen, sonst werden noch andere Religionsgemeinschaften
das Recht
für die Ausübung von grausamen, religiösen Schlacht- und
Opferritualen einfordern und evtl. Recht bekommen!
Ich bitte Sie, dass Sie Sich bei Unterschriftenaktionen
für den Tierschutz beteiligen. Eine Mitgliedschaft (auch eine
passive
!) in einem Tierschutzverein wären auch sehr hilfreich, denn wenn
sehr
viele Menschen (Wähler !) in Tierschutzvereinen organisiert
wären,
könnte genügend Druck auf die Politik ausgeübt werden,
um
den Tierschutz maßgeblich zu verbessern.
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wurde entfernt |
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Beim Schächten ohne Betäubung
müssen die Tiere vorher fixiert werden. So große und
kräftige Tiere
sind nur schwer zu bändigen, wenn sie sich in Todesangst mit allen
Mitteln wehren. Deshalb ist das nur mit brutaler Gewalt
möglich.
Die Tierschutzorganisation PETA berichtete von
Fällen in der Türkei, bei denen Kühen bei vollem
Bewusstsein die Beine abgeschnitten wurden, um sie beim Schächten
am Weglaufen zu hindern.
Ich habe absolut kein Verständnis
dafür, dass das Schächten von Tieren bei uns in Deutschland
erlaubt wurde.
Das ist ein Schritt zurück ins Mittelalter! |
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Wenn Sie in der Türkei oder in anderen
moslemischen Ländern Urlaub machen und dort Fleisch essen, dann
können Sie
sicher sein, dass das von geschächteten Tieren stammt. Für
die
Touristen werden die Tiere garantiert nicht anders geschlachtet! |
Januar 2002
``Tierversuchs-Mafia´´ plant neue
Massengiftigkeits-Tests
Tierversuche, eine von der Bevölkerung leider
unterschätzte Geißel für Mensch und Tier - noch
gefährlicher als der jetzt in aller Munde geführte
BSE-Skandal, die Folge grenzenloser Profit-
und Fleischgier, reine Pflanzenfresser zu Kannibalen degradiert zu
haben.
Denn jährlich sterben allein in Deutschland mehr
als 30.000 Menschen an den Nebenwirkungen tierversuchserprobter
Arzneimittel! Erst-Opfer sind aber unsere tierischen Mitgeschöpfe.
Nach offizieller Statistik der Bundesregierung wurde 1999 die
gigantische Anzahl von 1.591.394, also täglich über 4300
Versuchstiere, "verbraucht". Der international anerkannte, im Dezember
2000 leider verstorbene Tierversuchskritiker Dr.
med. Werner Hartinger sah auch diese Zahlen noch als absolut
"geschönigte Manipulation" an, "..... da Tierexperimente
während der Ausbildung
von Medizinern, Pharmakologen, Chemikern, Biologen, Tierärzten,
Naturwissenschaftlern und angrenzenden Fachrichtungen, wie auch all die
Tötungen von Tieren zu Gewinnung von Versuchsmaterial (Organe,
Seren, Gewebe), hier nicht berücksichtigt sind". Kaum zählbar
sind weiterhin Experimente in der Molekulargenetik und Gen-Therapie
sowie Klonung oder vergleichbare Tierversuchsvorhaben.
Doch nicht genug mit all dieser Schinderei. Durch die
anzuzweifelnden "Vorteile" unserer EU-Zugehörigkeit drohen den
Versuchstieren weitere grauenhafte Experimente. Die Europäische
Kommission plant ein "Altchemikalien-Neutestprogramm", bei dem rund
70.000 seit zwei Jahrzehnten verwandte Substanzen an bis zu
10 Millionen (!) Kaninchen, Mäusen, Meerschweinchen, Hunden,
Katzen
u. a. erneut, standardisiert, auf Giftigkeit überprüft werden
sollen. Es handelt sich dabei um altbekannte Chemikalien, die
beispielsweise in
Waschmitteln, Kunststoffen, Farben etc. vorkommen und teilweise seit
langem
als definitiv gefährlich gelten: Blei, Terpentin, Rattengift etc.
soll
den Tieren zum x-ten Mal gespritzt oder in den Magen gepumpt werden. Da
Tierversuchsergebnisse nur für die gleiche Spezies gewisse
verwertbare Aussagekraft besitzen, könnte es tatsächlich
passieren, dass heute als gefährlich eingestufte Substanzen
mittels dieser neuen Tests an Tieren morgen möglicherweise als
"sicher" befunden werden. Vertragen doch beispielsweise Schafe
unbeschadet Arsen oder Cyanidsäure/Cyankali oder Meerschweinchen
Strichnin, in
Mengen, die wahrscheinlich eine mehrköpfige menschliche Familie
schnellstens dahinraffen würde. Schizophrenes Denken und Handeln.
Tierschreie verhallen ungehört. Ungerührt wühlt die
Tierversuchs-Mafia im Blut
der Tiere nach blechernen Euro-Talern - angestachelt und wohl
behütet
von hoch dotierten Brüsseler Eurokraten und ihren EU-Marionetten
in
Berlin. Als fest einkalkulierter Wirtschaftsfaktor kosten
Tierexperimente
zwar Millionen - bringen aber Milliarden und garantieren als
Alibi-Funktion
juristische Absicherung, falls etwas passiert. Deshalb macht man sie.
Es
gilt, nicht nur Tiere vor Qualen, sondern auch Menschen vor Schaden zu
bewahren.
Was wir brauchen, sind nicht Veterinär-Erkenntnisse für den
Menschen,
sondern ein ganzheitliches, ethisches orientiertes humanes Denken - zum
Wohle
von Mensch und Tier.
Bitte Proteste an:
Europäische Kommissarin für Umwelt, Margot
Wallström, (Fax 0032-22960545) und Europäischen Kommissar
für Gesundheit
und Verbraucherschutz, David Byrne - Postanschrift jeweils: Rue de la
Loi
200, B-1049 Brüssel;
Bundesministerin für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast (Fax
01888/5294262)
Postanschrift: Wilhelmstr. 54, D-10117 Berlin.
E-Mail: internet@bml.bund.de
Wenn Sie ein E-Mail versenden, müssen Sie auch
Ihre vollständige Postanschrift angeben, nur dann erhalten Sie
eine Antwort.
Quelle dieses Artikels: Arbeitskreis für Umweltschutz und
Tierschutz - BAG gegen Tierversuche und gegen betäubungsloses
Schächten
V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann
reform-rundschau 4/2001
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