Es gibt vegetarische Kochbücher mit Hochglanzfotos von
farbenprächtigen Gerichten, von denen aber viele bei weitem nicht
so gut schmecken, wie sie aussehen. Oft fragt man sich dann, ob die
Köche dieser Gerichte das auch
gegessen haben, oder nur nach optischen Gesichtspunkten etwas kreiert
haben.
Da werden zu Beispiel Tofu-Würfel einfach untergemischt, wobei
Tofu eigentlich fast keinen Eigengeschmack hat. Wenn man die in den
Mund nimmt und kurz darauf die anhafteten Gewürze verschwunden
sind, dann kaut man
auf einer Masse herum, die eigentlich nach nichts schmeckt.
Wenn man so etwas Menschen vorsetzt, die noch Fleisch essen, dann sagen
die: „Das fade Zeug könnt ihr (Vegetarier) essen, ich bleibe
lieber bei Fleischgerichten“.
Die vegetarische Küche bietet aber eine Fülle von sehr
schmackhaften Gerichten. Ich versuche hier auf dieser Seite Ihre
Aufmerksam darauf zu lenken und Sie dazu zu animieren, diese Gericht
auch einmal zu probieren.
Wenn Sie ein gutes vegetarisches Kochbuch suchen, dann würde
ich Ihnen folgendes Buch besonders empfehlen:
Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. M.O. Bruker
von Ilse Gutjahr.
Dieses Buch wird zur Zeit als Taschenbuch angeboten. Die optisch
bessere Ausgabe, die Sie vielleicht noch besser zum Lesen und
Ausprobieren animiert, ist die gebundene Ausgabe von der Tomus Verlag
GmbH München. Vielleicht können Sie noch eine solche Ausgabe
auftreiben.
Dieses Buch (auch die Taschenbuchausgabe!) ist kein Kochbuch der
üblichen Art, sondern etwas ganz besonderes. Neben sehr guten
vegetarischen Gerichten, finden Sie darin auch viele
Grundsatzinformationen über das Wesen einer gesunden
Ernährung. Es wird darin unter anderem auch mit vielen Vorurteilen
aufgeräumt, die Fleischesser durch ihr Nicht-Wissen verbreiten
(Versorgung mit Vitaminen, Eiweiß, Spurenelementen ...).
Die untenstehenden Kochrezepte sind aber überwiegend nicht aus
diesem Buch!
Frischkornbrei
Er wird aus einer Mischung verschiedener Getreidearten hergestellt.
Man nimmt jeweils zwei Teelöffel Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer.
Das Getreide wird in einer Getreidemühle, grob geschrotet. Zur Not
kann man dazu auch eine Kaffeemühle oder einen Mixapparat nehmen.
Das Getreide nicht auf Vorrat mahlen, weil durch den
Luftsauerstoff ein Zersetzungsprozess einsetzt, sobald das
Korn aufgebrochen ist.
Zu dem geschroteten Getreide noch je einen Teelöffel
Sesamkörner und Leinsamen und zum Süßen ein paar
Rosinen (1Eßlöffel) geben. Sesam und Leinsamen nicht
schroten oder mahlen!
Diese Mischung wird mit kaltem Leitungswasser verrührt, bis keine
trockenen Bereiche vorhanden sind. Die
Wassermenge soll so bemessen sein, daß nach der Quellung nichts
weggegossen zu werden braucht. Wenn nach dem Verrühren noch eine
dünne Wasserschicht über dem Getreidebrei vorhanden ist,
sollte es passen. Wenn man das ein paar mal gemacht hat,
findet man schnell heraus, wieviel Wasser nötig ist.
Den Getreidebrei jetzt ca. 12 Stunden zum Quellen stehenlassen (8
Stunden
sollten es mindestens sein, aber auch nicht mehr als 14 Stunden).
Nach dem Quellen wird der Brei genußfähig gemacht. Dazu gebe
ich 10 Teelöffel Joghurt (ohne Zucker !, am besten leeren
Joghurt), eine Banane, eine Prise gemahlenen Zimt und zwei
gehäufte Teelöffel gemahlene Braunhirse (gut für
Zähne, Haare, Bänder, Sehnen und Gelenke) dazu Die
Banane wird mit einer Gabel zerdrückt und alles zusammen zu einem
Brei gerührt. Fertig!
Diesen Brei nicht hinunterschlingen, sondern beim Essen immer gut kauen
und einspeicheln.
Diese Rezeptur kann je nach belieben variiert werden.
Man kann als Getreide auch noch Weizen und Hirse verwenden (eine andere
Getreideart evtl. dafür weglassen).
Statt den Rosinen gibt man nach dem Quellen einen Teelöffel Honig
hinzu (nur manchmal, regelmäßig Honig kann Karies erzeugen).
Zum Süßen des Frischkornbreis aber niemals Zucker verwenden!
Getreide ist säurebildend und der Zucker ist ein Basenräuber.
Marmelade besteht auch überwiegend aus Zucker! Ich gebe
mittlerweile überhaupt nichts mehr zum Süßen hinzu.
Statt der Banane kann man einen Apfel hineinreiben (Apfel nicht
schälen, nur das Kerngehäuse entfernen), und nimmt dabei auch
etwas weniger Joghurt.
Statt dem Joghurt kann man auch Milch, Sauermilch oder Buttermilch
nehmen.
Zu der Getreidemischung kann man auch noch zwei Teelöffel Kleie
(Weizenkleie, Dinkelkleie) geben. Die Kleie dazu auch gleich am Anfang
dazugeben und quellen lassen.
Zu dem Frischkornbrei kann man kurz vor dem Verzehr noch gehackte
Nüsse oder zwei Teelöffel Sonnenblumenkerne geben.
Wenn Sie ihre Ernährung neu auf Vollwertkost umstellt haben und
vorher nur totgekochte Nahrungsmittel "genossen" haben, ist ihre
Verdauung eventuell anfangs mit diesem Frischkornbrei etwas
überfordert.
Dann nehmen Sie anfangs nur eine Getreideart, am besten Hafer, und den
Leinsamen.
Kochrezepte:
Warme Speisen:
Hirse-Karotten-Bratlinge
(reicht angeblich für 4 Personen)
Zubereitung:
100g Hirse in 0,2 Liter Wasser 3 Minuten kochen und danach ca. 30
Minuten ausquellen lassen.
Eine fein gehackte Zwiebel in etwas Rapsöl glasig dünsten.
400g fein geriebene Karotten, 3 Eier und die gedünstete Zwiebel
unter die Hirsemasse geben.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat, und etwas Zitronensaft würzen und alles
gründlich durchmischen..
Die Masse darf nicht zu feucht sein, weil sonst die Bratlinge in der
Pfanne beim ausbacken auseinanderfallen. Um die Feuchtigkeit zu
verringern, bzw. zu binden, werden dieser Mischung Haferflocken
beigegeben. Ich habe relativ viel Haferflocken beigemischt.
Nach dem Untermischen der Haferflocken sollte man noch einige Minuten
warten, damit die Haferflocken Feuchtigkeit aufnehmen können.
Jetzt Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, einen gehäuften
Eßlöffel der Masse in die Pfanne geben, platt drücken
und die Ränder nach innen hin glatt streichen. So verfahren, bis
die Pfanne gefüllt ist. Das Öl sollte heiß sein, aber
nicht so heiß, daß die Bratlinge schon nach einer Minute
dunkel sind. Bei meinem Elektroherd (Stufe 0 bis 3) wähle ich
Stufe 2 und schalte, wenn das Öl zu heiß wird, für zwei
bis drei Minuten auf Stufe 1,5 zurück und dann wieder hoch.
Bei richtiger Hitze werden die Bratlinge ca. 5 Minuten auf jeder
Seite gebraten. Die Bratlinge nicht zu früh wenden, weil sie sonst
evtl. auseinanderfallen.
Man kann die Bratlinge auch mit feuchten Händen formen und dann in
die Pfanne geben, aber ich persönlich komme mit der
Eßlöffel-Methode besser zurecht.
Zu den Bratlingen kann man einen (Blatt-) Salat essen. Sehr gut dazu
schmeckt auch gekochter Reis, den man mit Rapsöl in einer Pfanne
anbrät und
mit etwas Curry würzt.
Überschüssige Bratlinge kann man portionsweise tief gefrieren
(-18°C).
Mehrkorn-Bratlinge
50g Roggen, 50g Weizen, 50g Gerste und 50g Grünkern werden in der
Getreidemühle grob gemahlen (nicht zu grob). Diesen
Mehrkorn-Schrot gibt man in eine Schüssel oder einen Topf und
alles wird mit soviel kaltem Wasser vermengt, daß ein Teig
entsteht. Diese Mischung läßt man ca. 30 Minuten quellen.
Das ganze darf nicht zu trocken sein, damit das Getreide genug Wasser
aufnehmen kann, es soll aber auch nicht zu naß sein. Sie
können nach 10 Minuten
noch einmal umrühren und bei bedarf noch etwas Wasser dazugeben.
Eine große Zwiebel fein schneiden und in etwas Rapsöl (oder
Olivenöl) dünsten. Eine große Karrotte fein raspeln und
und mit
der gedünsteten Zwiebel zu der Getreidemischunge
geben. Jetzt
ein oder zwei Eier hinzugeben (bei großen Eiern reicht eines),
alles
mit einem Löffel gründlich mischen und mit (Stein-) Salz und
Pfeffer würzen.
Die Masse darf nicht zu feucht sein, weil sonst die Bratlinge in der
Pfanne beim ausbacken auseinanderfallen. Um die Feuchtigkeit zu
verringern, bzw. zu binden, werden dieser Mischung Haferflocken
beigegeben.
Nach dem Untermischen der Haferflocken sollte man noch einige Minuten
warten, damit die Haferflocken Feuchtigkeit aufnehmen können.
Jetzt so verfahren wie bei den Hirse-Karotten-Bratlingen:
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, einen gehäuften
Eßlöffel der Masse in die Pfanne geben, platt drücken
und die Ränder nach innen hin glatt streichen. So verfahren, bis
die Pfanne gefüllt ist. Das Öl sollte heiß sein, aber
nicht so heiß, daß die Bratlinge schon nach einer Minute
dunkel sind. Bei meinem Elektroherd (Stufe 0 bis 3) wähle ich
Stufe 2 und schalte, wenn das Öl zu heiß wird, für zwei
bis drei Minuten auf Stufe 1,5 zurück und dann wieder hoch.
Bei richtiger Hitze werden die Bratlinge ca. 5 Minuten auf jeder
Seite gebraten. Die Bratlinge nicht zu früh wenden, weil sie sonst
evtl. auseinanderfallen.
Man kann die Bratlinge auch mit feuchten Händen formen und dann in
die Pfanne geben, aber ich persönlich komme mit der
Eßlöffel-Methode besser zurecht.
Zu den Bratlingen kann man einen (Blatt-) Salat essen.
Diese Bratlinge schmecken auch kalt sehr gut und eignen sich zum
Mitnehmen in die Arbeit, wenn Sie einen Tagesausflug machen, zum
Wandern oder Baden gehen, oder bei anderen Gelegenheiten, wo Sie etwas
zum Essen mitnehmen wollen.
Pizza
(ergibt zwei große Pizzen)
Teig:
300 g Weizenvollkornmehl
knapp ½ gestrichenen TL Salz
1/3 Würfel Hefe (eher etwas weniger)
150 ml Wasser
2 EL Olivenöl
Belag:
Gemüse nach Wahl
Käse in Scheiben (Menge nach Wahl)
Hefe im Wasser auflösen. Das Weizenvollkornmehl, Salz und
Olivenöl dazugeben und gut verkneten. Den Teig in zwei gleich
große Hälften Teilen, dünn ausrollen und auf ein
gefettetes oder geöltes Blech legen. Auf einem gewöhlichen
Backblech hat nur eine Pizza Platz. Sie bereiten zuerst eine Pizza zu
und dann die andere, oder Sie brauchen ein zweites
Backblech.
Belag:
Teig dünn mit Tomatenmark bestreichen und mit beliebigen
Gemüse belegen, z.B. Tomaten, roten und grünen
Paprikaschoten, Champions, Spargel, Zucchini, Mais, Erbsen, Zwiebel,
Knoblauch u.a.m. Die Käsescheiben mit den Händen in
kleine Stücke teilen und auf der Pizza verteilen.
Mit Oregano, Kräuter der Provence, Stein- oder Kräutersalz
würzen.
Bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
Weizenauflauf
Zutaten:
120g Weizenkörner (statt dem Weizen kann auch Dikel genommen
werden)
1 Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
2 (kleine) Tomaten
1 (kleine) Zucchini
1 Kartoffel
1 Karotte
1 rote Paprikaschote
1 Apfel (Boskop)
100 g geriebener Emmentaler Käse
150g saure Sahne
etwas Öl, Salz, Paprika scharf und edelsüß, evtl etwas
Zironensaft
120g Weizenkörner in reichlich Wasser über Nacht einweichen.
Die
Weizenkörner in einen Schnellkochtopf geben, 2 TL Öl und
soviel
Wasser dazu geben, daß die Körner bedeckt sind. 35 Minuten
im
Schnellkochtopf auf Gemüsestufe (grün) garen.
1 Zwiebel kleinschneiden und 3 Zehen Knoblauch mit der Knoblauchpresse
pressen
und mit etwas Öl in einer großen Pfanne dünsten.
2 (kleine) Tomaten kleinschneiden und wenn die Zwiebeln schon etwas
glasig
gedünstet sind, in die Pfanne geben und weiterdünsten.
1 Karotte und 1 Kartoffel fein raspeln und ebenfalls in die Pfanne
geben
und bei kleiner Hitze weiter dünsten. Mit Salz, Paprika scharf,
Paprika
edelsüß und evtl. mit etwas Zironensaft würzen.
Die gekochten Weizenkörner und einen Becher saure Sahne (150g) mit
in
die Pfanne geben, gut durchmischen und evtl. nachwürzen.
Die Pfanne von der Kochstelle nehmen.
1 rote Paprikaschote, 1 kleine Zucchini und einen Apfel kleinschneiden.
Eine ofenfeste Form mit Öl ausreiben und eine Schicht vom Inhalt
der
Pfanne gleichmäßig verteilen. Darauf eine Schicht von
Parikaschote,
Zucchini und Apfel. Darauf etwas von dem geriebenen Emmentaler
Käse
streuen.
Dann wieder eine Schicht aus der Pfanne, darauf wieder eine Schicht
Paprikaschote,
Zuchini und Apfel und wieder mit geriebenem Käse bestreuen usw.
Die oberste Schicht sollte aus der Pfanne kommen und darauf zum
Schluß
noch geriebener Käse.
Das ganze 45 bis 50 Minuten bei 170°C im Backofen backen.
Fenchel in
Zitronenbrühe
Für zwei Personen:
2 Fenchelknollen
1 Karotte
ca. 350 ml Gemüsebrühe (evtl. aus Brühwüfel)
3 Zitronenscheiben
Salz, Pfeffer
Karotte in kleine Würfel schneiden. Fenchelknollen achteln und in
einem
Topf mit Olivenöl andünsten. Die Gemüsebrühe, die
Karottenwürfel
und Zitronenscheiben dazu geben und 15 bis 20 Minuten bißfest
garen.
Die Zitronenscheiben entfernen und das Gemüse mit Pfeffer und Salz
würzen.
Dazu paßt gekochter (Natur-) Reis.
Überbackene Rahmkartoffeln
500g Kartoffeln (am besten Bio-Kartoffeln)
4 EL feine Zwiebelwürfel
4 EL Gemüsebrühe (evtl. aus Brühwüfel)
Salz (Steinsalz)
Muskatnuß gemahlen
1/8 l Sahne oder Schlagrahm
50g Schnittkäse
etwas Öl (Raps- oder Olivenöl)
Kartoffeln sauberbürsten, nicht schälen, hauchdünn in
Scheiben
schneiden. Eine flache, feuerfeste Form mit etwas Öl bestreichen,
mit
den Kartoffelscheiben gleichmäßig auslegen. Die
Zwiebelwürfel
darüberstreuen, die Gemüsebrühe mit etwas Salz und
gemahlener
Muskatnuß abschmecken und über die Kartoffeln gießen.
Die
Zwiebelwürfel
können Sie vorher in etwas Öl in einer Pfanne dünsten.
Dann gibt man die Sahne (oder Schlagrahm) darüber. Die
Käsescheiben
zerteilen Sie in kleine Stücke und verteilen diese
gleichmäßig
darüber (Sie können auch geriebenen Käse nehmen).
Bei 200°C ca. 35-40 Minuten im Backofen garen.
Wer oft Spaghetti mit Sauce kocht aber mal etwas anderes essen
will,
das ebenfalls leicht zu kochen ist, der kann das mal probieren:
Lauch-Reis-Pfanne (gelbe
Pfanne)
140g Naturreis (ungeschälter Reis !!, geschälter Reis ist
sehr
Nährstoffarm) nach Angabe kochen (in 350ml Wasser 25-30 Minuten).
½ Stange (große Stange) Lauch kleinschneiden
und
in der Pfanne in Olivenöl dünsten.
Den gekochten Reis mit in die Pfanne geben und mit schwarzem Pfeffer,
Paprika
scharf, Curry und Kurkuma (Gelbwurz) würzen und gründlich
mischen.
Bei schwacher Hitze noch ca. 10 Minuten köcheln lassen und dabei
immer
wieder wenden und mischen.
Salate:
Selleriesalat
150 g roher Sellerie (geschält)
½ Orange
½ Apfel (ungeschält, nur das Kernhaus entfernen)
½ Zitrone (man kann auch Apfelessig statt dem Zitronensaft
nehmen)
70 g Frischkäse oder Schlagrahm
(statt dem Frischkäse können Sie auch Schlagrahm nehmen)
1 TL Honig
Sellerie fein raspeln und sofort mit dem Saft der halben Zitrone
beträufeln und vermengen (oder entsprechend viel Apfelessig
verwenden). Orange in einzelne Schnitze teilen, kleinschneiden und zum
Sellerie geben. Apfel fein in den Sellerie raspeln. Schälen Sie
den Apfel nicht, auch wenn der Salat dadurch vielleicht optisch etwas
besser aussehen würde. Viele wertvolle Bestandteile des Apfels
stecken in der Schale!
Frischkäse (oder den Schlagrahm) und 1 TL Honig dazugeben und
alles kräftig vermischen. Von dem Honig ist im Salat fast nichts
zu schmecken, er rundet das ganze aber sehr gut ab.
Alles zusammen ergibt ca. 300 g Salat.
Im Sommer, wenn es keine Orangen gibt, können Sie statt dessen
z.B. Ananas (evtl. aus der Dose) nehmen. Statt dem Honig, geben Sie
dann etwas von dem Ananassaft dazu.
Rotkohlsalat
Genauso zubereiten wie den Selleriesalat. Statt dem Sellerie nehmen Sie
Rotkohl, den Sie fein schneiden oder hobeln. Vor dem Schneiden
entfernen Sie den schwer verdaulichen Strunk in der Mitte der
Rotkohlblätter.
Brotaufstriche:
Grünkern-Brotaufstrich
200g Grünkern in der Getreidemühle feinkörnig mahlen, in
einem
Topf mit Deckel ca. 15 Minuten kochen und noch 20 Minuten bei kleiner
Hitze
garen.
1 große Zwiebel und 1 Zehe Knoblauch kleinschneiden, durch eine
Knoblauchpresse drücken und in Olivenöl dünsten. Wer ein
geschmacksneutrales Öl verwenden will, kann Raps- oder
Sonnenblumenöl nehmen.
Die gedünstete Zwiebel und Knoblauch zum Grünkern geben,
mischen und die Masse erkalten lassen.
Das war das Grundrezept.
Diese Masse kann jetzt individuell gewürzt werden.
Zum Beispiel Curry-Würzig:
2 EL Curry
1 TL Paprika scharf
1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
1 Prise (Stein-)Salz
oder!
Mediterran-Blumig:
2 EL Majoran
1 TL Basilikum
1 TL Thymian
1 TL Koriander
1 Prise (Stein-)Salz
Die Gewürze gleichmäßig mit einem Löffel
unterrühren.
Der Brotaufstrich ist jetzt fertig und kann in kleine Gläser mit
Schraubverschluß abgefüllt werden.
Sie können dann einen Teil der Gläser in der
Tiefkühltruhe tief gefrieren (-18°C). Da bleibt der
Brotaufstrich noch monatelang haltbar und kann bei Bedarf aufgetaut
werden. Zum auftauen nicht erwärmen, sondern nur einige Stunden
bei Zimmertemperatur stehen lassen oder ca. 24 Stunden im
Kühlschrank (bei ca. 8°C).
Haltbarkeit im Kühlschrank: 6 - 7 Tage
Bei Groß-Familien ist es sinnvoll, eine größere Menge
vom
Grundrezept zu kochen. Die können Sie dann aufteilen, verschieden
würzen und tief gefrieren.
Vielleicht fallen Ihnen noch andere Gewürzkreationen ein, womit
Sie die Grünkernmasse würzen können?
Wenn Sie zur Zubereitung dieses Brotaufstrichs Gemüse mit
verarbeiten (Paprikaschoten, Tomaten, Karotten usw.), was auch sehr
schmackhaft ist, dann
bedenken Sie, daß dann evtl. dieser Brotaufstrich nicht ganz so
lange haltbar ist.
Linsenaufstrich
(ähnlich wie Leberwurst, aber vegetarisch!)
200 g grüne Linsen in 500 ml kaltem Wasser ca. 12 Stunden quellen
lassen.
Das Wasser nicht abgießen. DieLinsen mit einem Suppenwürfel
bei geschlossenem Topf solange garen, wie auf der Packung angegeben
(ca. 45 Minuten). Das Wasser sollte dann verdunstet sein. Wenn die
Linsen während dem Garen zu trocken werden, minimal Wasser
zugeben, aber wie gesagt, nach dem Garen soll das Wasser verdunstet
sein.
Zu den Linsen jetzt
250 g Butter in Scheiben,
2 Knoblauchzehen,
5 Eßlöffel Majoran
und etwas gemahlenen Pfeffer
dazugeben und die Masse mit dem Pürierstab pürieren.
Wenn der Linsenaufstrich zu flüssig sein sollte, noch etwas mehr
Butter zugeben und nochmals pürieren.
Der Brotaufstrich ist jetzt fertig und kann in kleine Gläser mit
Schraubverschluß abgefüllt werden. Nach dem Abkühlen in
den Kühlschrank stellen.
Sie können einen Teil der Gläser in der Tiefkühltruhe
tief gefrieren (-18°C). Da bleibt der Brotaufstrich noch monatelang
haltbar und kann bei Bedarf aufgetaut werden. Zum Auftauen nicht
erwärmen, sondern nur einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen
lassen oder ca. 24 Stunden im Kühlschrank (bei ca. 8°C).
Apfel-Curry-Creme
1 säuerlicher Apfel (etwa 230g)
1 EL Zitronensaft
50 ml Apfelsaft (am besten naturtrüb)
2 TL Currypulver
50 g weiche Butter
100 g Doppelrahm-Frischkäse (ich nehme dazu Philadelphia
Frischkäse
)
2 EL Honig
Den Apfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann klein
würfeln
und mit dem Zitronensaft, dem Apfelsaft und dem Currypulver in einen
Topf
geben. Zum Kochen bringen und zugedeckt bei schwacher Hitz etwa 10
Minuten
garen, bis die Apfelwürfel weich sind.
Abkühlen lassen.
Nach dem Erkalten die Butter zu den Äpfeln geben und alles mit
einem
Pürierstab fein pürieren. Jetzt noch den Frischkäse und
den
Honig gleichmäßig untermischen.
Der Brotaufstrich ist jetzt fertig und kann in kleine Gläser
mit
Schraubverschluß abgefüllt werden.
Sie können dann einen Teil der Gläser in der
Tiefkühltruhe tief gefrieren (-18°C). Da bleibt der
Brotaufstrich noch monatelang haltbar und kann bei Bedarf aufgetaut
werden. Zum auftauen nicht erwärmen, sondern nur einige Stunden
bei Zimmertemperatur stehen lassen oder ca. 24 Stunden im
Kühlschrank (bei ca. 8°C).
Haltbarkeit im Kühlschrank: 5 - 6 Tage